Ab 2026: Neue Zuschüsse bringen mehr Geld für Millionen Bürger

Weibliche Hände mit silbernem Nagellack halten etliche 200-Euro-Scheine zum Zählen. Dahinter liegt noch mehr Geld. Verschwommen erkennt man noch mehr 200-Euro-Scheine sowie einen 50-Euro-Schein.
Symbolbild © istockphoto/Tetiana Soares

Das ist doch einmal eine gute Nachricht. Ab 2026 gibt es neue Zuschüsse, die mehr Geld in die Kasse von Millionen Bürgern bringen. Eine deutliche Vereinfachung im Gegensatz zu diesem Jahr.

Neue Zuschüsse gibt es ab dem Jahr 2026. Dadurch erfahren Millionen Bürger eine deutliche Erleichterung. Sie haben es ganz besonders nötig und sind dringend auf das Geld angewiesen.

Rentner am Limit: „Können unser Leben kaum finanzieren“

Wer in Rente geht, muss mit einem niedrigeren Standard auskommen, als er es in der Arbeitszeit noch gewohnt war. Hinzu kommt jedoch auch die stetige Angst, dass es bald nicht mehr genug Rente für alle geben könnte. Denn die Rechnung „Jung finanziert Alt“ geht jetzt schon nicht mehr auf. Zahlten früher noch acht Arbeitnehmer für einen Rentner, sind es derzeit nur noch zwei. Und das Generationenproblem droht, sich in den nächsten Jahren noch zu verschärfen. Nicht umsonst sollen diejenigen, die sich in Arbeit befinden, eine zusätzliche Absicherung für die Rente abschließen und privat vorsorgen. Das ändert jedoch nichts mehr für diejenigen, die entweder schon in Rente sind oder kurz davor stehen. Und wer generell wenig im Arbeitsleben verdient hat, bekommt im Alter auch wenig Rente. Insbesondere Frauen sind deshalb von der Altersarmut betroffen. Viele Rentner können sich ihr Leben ohne zusätzlichen Job nicht leisten.

Lesen Sie auch
Einmalig: 150 Euro Weihnachtsgeld für Bürgergeld-Empfänger

Ab 2026 gibt es neue Zuschüsse: Diese Ansprüche haben Rentner

Nicht neu, aber dennoch gut zu wissen: Einen Teil der Rente macht die sogenannte Mütterrente aus. Wer Kinder erzogen hat, bekommt pro Jahr einen Rentenpunkt. Wurden die Kinder vor 1992 geboren, werden zweieinhalb Jahre Erziehungszeit angerechnet, bei nach 1992 geborenen Kindern drei. Die Bundesregierung arbeitet derzeit daran, dass alle Mütter drei Jahre angerechnet bekommen. Ein Rentenpunkt hat derzeit einen Wert von 40,79 Euro. Zudem haben die Rentner einen Anspruch auf Grundrente, wenn ihr Einkommen im Jahr 2025 unter 1.438 Euro lag, also unter dem Durchschnittseinkommen. Diese Grundrente kann bis zu 420 Euro betragen.

Wer Erwerbsminderungsrente bezieht, hat zudem Anspruch auf den sogenannten Rentenzuschlag. Diesen erhalten die Betroffenen ab Dezember 2025 zusammen mit ihrer Rente ausgezahlt und nicht mehr, wie bisher, als gesonderte Zahlung. Was kaum jemand weiß: Wer gesetzlich freiwillig oder privat versichert ist, bekommt Zuschüsse zur Krankenversicherung.

(Quellen: eigene Recherche der ka-insider-Redakteure, Deutsche Rentenversicherung, VDI, Für soziales Leben e.V.)