
Ab Januar erhalten Millionen Bürger bis zu 2.000 Euro steuerfrei. Doch so schön sich das auch anhört, müssen bestimmte Dinge unbedingt beachtet werden, damit man nicht in die Steuerfalle tappt.
Trotz massiver Kritik hat die Bundesregierung beschlossen, dass ab dem nächsten Jahr Millionen Bürger bis zu 2.000 Euro steuerfrei erhalten. Einiges sollte man jedoch beachten, damit man auch tatsächlich etwas von dem Geld hat.
Von der Bundesregierung noch in diesem Jahr durchgesetzt: Millionen Bürger profitieren
Deutschland steht vor gleich mehreren gravierenden Problemen wie dem demografischen Wandel, den daraus resultierenden Schwierigkeiten bezüglich der gesicherten Rente und dem Fachkräftemangel. Denn die Babyboomer-Generation geht jetzt bald in Rente und hinterlässt eine große Lücke an Fachkräften. Die nachfolgenden Generationen können diese nicht auffangen. Hinzu kommt, dass durch das verschobene Altersverhältnis inzwischen nur noch zwei Angestellte die Rente eines Seniors bezahlen. Vor einigen Jahren waren dies noch sechs Menschen. Die Bundesregierung will nun jedoch eine Lösung gefunden haben und setzt dabei auf einen steuerfreien Anreiz von bis zu 2.000 Euro für Millionen Menschen.
Bis zu 2.000 Euro steuerfrei: So geht’s
Die Idee dahinter ist die sogenannte Aktivrente, die am 19. Dezember von der Bundesregierung durchgewunken wurde und somit im nächsten Jahr rechtskräftig wird. Davon profitieren all diejenigen, die nun das reguläre Rentenalter zwischen 65 und 67 Jahren erreicht haben und weiter arbeiten wollen. Wer einen unbefristeten Arbeitsvertrag hat, der bleibt in diesem. Wer jedoch keinen solchen Arbeitsvertrag hat, zum Beispiel, weil es sich um einen befristeten Vertrag handelt, der muss einen neuen abschließen. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine Befristung.
Zudem sollte man wissen, dass alles, was man über diese 2.000 Euro brutto hinaus verdient, weiterhin steuerpflichtig bleibt. Die Pflicht gilt allerdings nur für den darüber hinausgehenden Betrag. Kritiker sehen die Probleme mit der Aktivrente dadurch jedoch nicht gelöst. Denn zum einen würden viele Menschen davon nicht profitieren. Auch das Fehlen von Fachkräften könne man so nicht auffangen. Zum anderen würden dem Staat dadurch in den Jahren 2026 bis 2030 deutliche Steuereinnahmen entgehen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutsche Rentenversicherung, Bundesregierung)














