
Mit falschen Briefen stellen Kriminelle Bürgern eine Falle, die es in sich hat. Wer keine Lust auf böse Überraschungen hat, sollte folgendes Schreiben keinesfalls unterschätzen. Wie man den dreisten Trick erkennt und wie Betroffene im Ernstfall reagieren sollten.
Wer selbst schon einmal Opfer dieser Masche geworden ist, hätte die folgenden Details wohl am liebsten schon vorher gekannt. Sie können viele im Zweifelsfall vor einem fiesen Betrug bewahren.
Falsche Briefe als Falle: Dieser Betrugstrick lässt viele ratlos zurück
Die Zahl der Opfer von Cyberkriminalität ist in den letzten Jahren gestiegen. Allein im Jahr 2025 traf es etwa 11 Prozent der Personen, die in Deutschland im Netz unterwegs waren. Das belegt eine aktuelle Auswertung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Schon eine E-Mail im Postfach reicht manchmal aus, um an sensible Daten und Geld zu kommen. Wer darauf nicht hereinfallen will, sollte deshalb auf spezielle Details achten. Auch jetzt sind wieder Betrüger am Werk.
Auf die Details achten: So erkennt man Phishing
Unter anderem wird derzeit vor E-Mails mit einer speziellen Betreffzeile gewarnt: „Wichtige Verwaltungsmitteilung Deutschland“. Es handelt sich dabei um eine unseriöse Aufforderung, die nicht von einer echten Behörde stammt. Wer auf den in der Mail enthaltenen Link klickt, sollte vorsichtig sein. Denn es handelt sich um eine falsche Website. Wichtig: Persönliche Daten sollte man keinesfalls hinterlassen ‒ und auch nichts bezahlen. Es handelt sich um unechte Bußgeldbescheide wegen eines angeblichen Geschwindigkeitsverstoßes.
Einen echten und seriösen Bescheid erkennen Betroffene an mehreren Punkten: In Deutschland landen Bußgeldbescheide in der Regel stets als echter Brief im Postkasten. Behörden setzen zudem die sogenannte Postzustellungsurkunde (PZU) ein, um den Zugang nachweisen zu können. Außerdem werden keine Bezahlungen in Form von Gutscheinkarten oder Kryptowährungen gefordert. Ein fehlendes Akteinzeichen, aber auch eine ausländische IBAN können zusätzliche Hinweise auf einen Betrug sein. Wer eine verdächtige E-Mail erhält, sollte deshalb nicht auf den Link in der Nachricht klicken, keine Anhänge öffnen und ‒ falls man doch Geld überwiesen hat ‒ die Bank und die Polizei kontaktieren, um Hilfe zu erhalten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














