Ab Oktober: Kostenloser DHL-Service wird kostenpflichtig

Paketlieferung mit Auto
Symbolbild © istockphoto/FooTToo

Ab Oktober steht eine weitere Neuerung an, diesmal bei DHL. Der Zustelldienst ändert seine Regeln für den Paket-Empfang.

Bei DHL stehen oft Neuerungen an. So auch wieder ab dem 01. Oktober 2022. Der Zustelldienst ändert ab Herbst seine AGB und führt einen neuen Service ein. Allerdings ist dieser nicht umsonst.

DHL ändert die Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Mittlerweile ist es gang und gäbe, viele Verbraucher beziehen ihre Waren per DHL. So kann man seine Bestellungen bequem nach Hause liefern lassen. Doch trotzdem bleibt ein Ärgernis. Denn der Paketdienstleister führt ständig Neuerungen ein und erhöht die Preise.

So auch diesmal wieder. Für Kunden gibt es ab Oktober eine weitere Veränderung und auch diese kostet Geld.

Lesen Sie auch
Heizungen in Schule runtergedreht: Schüler bekommen Fleecejacken

Ab Oktober ändert DHL seine AGB in Bezug auf die Empfangs- und Versandoptionen. Schon jetzt haben die Kunden die Möglichkeit, die neuen AGB einzusehen und sich zu informieren.

DHL führt neuen Service ein – gegen Aufpreis

Verbraucher können ab Herbst ihre Pakete generell klimaneutral empfangen. Das kostet jedoch einen Aufpreis. DHL bietet die Möglichkeit, sich gegen eine Jahresgebühr alle Pakete und Warenpost-Sendungen klimaneutral senden zu lassen. Und zwar mit „DHL GoGreen Plus.“

Dies funktioniert nun auch, wenn der Absender keinen „GoGreen-Service“ gebucht hat. Bislang war das nämlich nicht möglich. Nur der Absender konnte „GoGreen“ buchen. Der Empfänger jedoch nicht.

Die genauen Kosten für den neuen Service sind noch nicht bekannt. Bisher war es jedoch so: Firmenkunden zahlen für die „grünen“ Pakete zwei Cent Aufschlag, für Warenpost-Sendungen einen Cent.

Lesen Sie auch
Discounter Kik zieht nach: Das bekommen Kunden geschenkt

DHL informiert nicht alle Kunden

Privatkunden werden für diesen Service zur Kasse gebeten. Doch bislang wurden noch nicht alle Kunden und Kundinnen darüber informiert. Obwohl bereits ein entsprechender Newsletter an die DHL-Kunden versandt wurde. Doch offenbar haben viele diese E-Mail nicht bekommen.