
Diese Rechnung sorgte für einiges an Ärger, denn es zeigt sich, dass erste Restaurants jetzt völlig neue Gebühren für ihre Gäste erheben. Der Beweis machte natürlich sofort in den sozialen Medien die Runde.
Restaurantbesuche werden stetig teurer. Gäste bezahlen inzwischen immer mehr Geld für Kleinigkeiten. Nun kursiert eine merkwürdige Rechnung, die zeigt, dass die ersten Restaurants nun tatsächlich völlig neue Gebühren für ihre Gäste erheben.
Gastronomie in der Krise, Gäste bleiben aus – ein Teufelskreis beginnt
Sicherlich gab es unangemessenes Verhalten der Gäste in Restaurants und Gaststätten auch schon vor der Inflation und der Wiederanhebung der Mehrwertsteuer von 7 auf 19 Prozent. Doch gerade zur jetzigen Zeit fallen solche Verhaltensweisen besonders auf, weshalb die Gastronomen nun zu besonderen Mitteln greifen.
Denn aufgrund der gestiegenen Preise können die Menschen sich einen Restaurantbesuch nicht mehr so oft leisten, worunter die Betriebe leiden. Damit beginnt ein Teufelskreis, aus dem alle Beteiligten nur sehr schwer herausfinden. Hinzu kommt, dass Gäste vermehrt Verhaltensweisen an den Tag legen, die den Gastronomen schaden. Dazu zählt beispielsweise das Reservieren eines Tisches, den man nicht im Vorfeld absagt, dann aber auch nicht erscheint. Deshalb fordern die Wirte inzwischen das Einführen einer sogenannten „No-Show“-Gebühr, um die Ausfälle gering zu halten. Doch es gibt noch weitere zusätzliche Kosten, die die Kunden nun tragen sollen.
Neue Gebühr verärgert Gäste und spaltet die Meinungen
Eine solche neue Gebühr zahlte wohl auch ein Gast in einer Pizzeria in den USA. Er hatte ein bestimmtes Bier bestellt, bekam jedoch ein anderes. Dies merkte er an und forderte die Kellnerin auf, die richtige Sorte zu bringen. An dieses Ereignis verschwendete er wohl keinen weiteren Gedanken, bis er die Rechnung bekam, die er auch gleich in den sozialen Medien postete. Auf dieser gibt es einen aufgeführten Posten „bitching fee“ (zu Deutsch: Meckergebühr“) von 5 Euro.
Was die einen als absolute Frechheit empfinden, sehen andere User als normales Vorgehen oder sogar als Tippfehler. Denn auf der Rechnung fällt auch der Posten „offener Artikel“ auf. User, die offensichtlich aus der Gastronomie kommen, können diese beiden Posten jedoch erklären. Für manche Artikel haben die Betriebe keine eigene Taste und verbuchen sie dann als „offenen Posten“. Zudem sollten wohl ursprünglich zwei Dollar als Betrag verbucht werden. Doch der Rechnungsersteller kam wohl aus Versehen auf die darüberliegende Taste mit der Fünf. Während sich einige Nutzer lustig über die Meckergebühr machten, gab der Kunde an, den Betrag ohne Beanstandung gezahlt und das Lokal verlassen zu haben.














