AfD Karlsruhe äußert sich zu dem Aufstand vom Badischen Staatstheater

Symbolbild Foto: Rainer Lück http://1RL.de/ - Eigenes Werk

Karlsruher AfD kritisiert Demo des Staatstheaters gegen AfD-Landtagsanfrage als populistisch

Eine Anfrage der AfD im Stuttgarter Landtag war am Samstag Anlass für eine Demonstration vor dem Staatstheater – allein eine Frage zu stellen gelte heute offensichtlich schon als verwerflich, stellt die Karlsruher AfD dazu fest.

In der Anfrage sei es lediglich darum gegangen, herauszufinden, was mit der Ausbildung und den Karrierechancen deutscher Künstler im Argen liege – unabhängig von ihrer Herkunft – , denn der Anteil der deutschen an den Mitarbeitern staatlicher Kulturinstitutionen gehe immer weiter zurück. Gegen diese Anfrage zu demonstrieren habe nur einen Zweck: Die Sorge der AfD um die Zukunft unserer Künstler werde umgedeutet in einen Angriff auf Freiheit, Offenheit, Diversität und Vielfalt in unseren Theatern.

So werde fälschlicherweise suggeriert, wer Freiheit und Vielfalt verteidigen wolle, müsse sich gegen die AfD und ihre Repräsentanten zur Wehr setzen. Da sei es dann auch kein Wunder, dass sich Angriffe auf AfD-Mitglieder oder deren Hab und Gut in Karlsruhe in den letzten Wochen häufen, zu denen sich die Karlsruher Antifa bekannt hat. Deren Mitglied, Michel Brandt, bis zu seiner Wahl 2017 in den Bundestag selbst Schauspieler am Badischen Staatstheater, habe höchstpersönlich mitgeholfen, die AfD zu verunglimpfen, indem er fälschlicherweise öffentlich behauptete, in der AfD-Anfrage sei nach dem Migrationshintergrund der Mitarbeiter gefragt worden. Auf gleiche Art und Weise seien bei der Demo am Samstag die Anliegen der AfD populistisch ins Gegenteil verkehrt worden. Obwohl Landesbedienstete einer Pflicht zur Mäßigung unterliegen, habe man sich mit der Veranstaltung dieser Demonstration ganz bewußt zur Eskalation entschieden. Dies sei bedauerlich und ließe für die Zukunft nichts Gutes erwarten, so die Karlsruher AfD.

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