
Die AfD legt in den Umfragen immer weiter zu. Eine Politikerin gibt nun der Bundesregierung eine Mitschuld an dieser Entwicklung. Man müsse deutlicher auftreten und die Sorgen der Bürger ernst nehmen. Sonst könnte dies in einer Katastrophe enden.
In einigen Bundesländern stehen die Landtagswahlen bevor. Deutlich auf dem Vormarsch: die AfD. Dies sieht eine Politikerin kritisch und gibt sogar der Bundesregierung eine Mitschuld daran, dass sich immer mehr Bürger in Deutschland der rechtsradikalen Partei zuwenden. Man müsse deutlich mehr tun, heißt es.
Vor den Landtagswahlen: Rechtsradikale AfD erreicht erschreckende Werte
Bei der letzten Bundestagswahl im Februar 2025 erzielte die AfD noch ein Ergebnis von 20,8 Prozent. In den aktuellen Umfragen verschiedener Meinungsforschungsinstitute liegt die Partei jetzt jedoch deutlich über diesem Wert. Im August erreichte die rechtsradikale Partei 28 bzw. 29 Prozent und macht damit immer mehr Menschen im Land Angst. Dass die AfD rechtsradikal ist, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten. Dennoch sehen anscheinend zunehmend mehr Bürger dieses Landes die Rettung in genau dieser Partei.
Und genau darin liegt das Problem: Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz gerade denjenigen immer mehr Sparmaßnahmen auferlegt, die Jahrzehnte lang gearbeitet haben und denjenigen, die derzeit noch hart arbeiten, zweifeln die Menschen zunehmend an der Regierung. Deshalb sehen sie eine Kehrtwende in der Wahl der AfD. Andere Alternativen wie FDP, die Linken oder die Grünen sehen nur wenige als echte weitere Möglichkeit an.
Politikerin gibt Bundesregierung eine Mitschuld: „Die Bundesregierung versagt auf ganzer Linie“
Dass die AfD überhaupt so stark werden kann, liegt zum Teil ganz klar an der Bundesregierung selbst, so die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Natürlich seien Reformen dringend notwendig, erklärt sie in einem Interview. Dennoch dürfen diese nicht auf dem Rücken derer stattfinden, die das ganze System tragen, so die Politikerin. Zudem nehme die Regierung die Sorgen der Bürger nicht ernst. Beispielsweise steigen die Spritpreise weiter, was insbesondere zu Lasten der Pendler ginge. Hier tue die Bundesregierung jedoch nichts.
Es reiche demnach nicht, darauf zu verweisen, dass die AfD rechtsradikal sei. Man müsse sich nicht nur um die Sorgen der Bürger Gedanken machen, sondern diesen auch klar vor Augen führen, dass die AfD ebenfalls keine sozial verträglichen Lösungen parat habe. So habe die rechtsradikale Partei sich beispielsweise gegen die Gebührenfreiheit von Kitas ausgesprochen. Die AfD sei durch und durch eine unsoziale Partei, was man den Menschen in diesem Lande klar machen müsse.
(Quellen: n-tv.de, der Spiegel)














