Alarm ausgelöst: Großeinsatz im Hauptbahnhof in Karlsruhe

Symbolbild Foto: Aaron Klewer/Einsatz-Report24

Karlsruhe-Insider: In der Nacht auf Samstag hat eine 21-jährige Frau für einen Einsatz der Feuerwehr im Karlsruher Hauptbahnhof gesorgt.

Wenige Stunden späternist sie mit weiteren Sachbeschädigungen aufgefallen.

Unmittelbar nach Kenntniserlangung über einen Feuerwehreinsatz stellten Beamte der Bundespolizei eine starke Rauchentwicklung in der Bahnhofshalle des Karlsruher Hauptbahnhofes fest. Ein Fehlalarm wurde daher ausgeschlossen.


In der Halle wurde ein Abfallbehälter als Brandherd lokalisiert. Weiterhin kam Rauch aus Richtung der Sanitäranlagen im Bahnhof. Die eintreffende Berufsfeuerwehr Karlsruhe begann umgehend mit den Löscharbeiten. In einer der Toilettenkabinen befand sich eine schlafende Person, welche durch Feuerwehrkräfte gerettet werden konnte. Eine notärztliche Erstversorgung fand noch vor Ort statt, die stationäre Behandlung war weiterführend nicht notwendig.

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Im Nahbereich wurde unterdessen durch die Bundespolizei nach Tatverdächtigen gefahndet. Eine polizeibekannte 21-jährige Deutsche gab schließlich die Brandlegung zu und wurde vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte sie die Dienststelle wieder verlassen.

Einige Stunden später bemerkte ein Mitarbeiter, dass an zwei Dienstfahrzeugen der Deutschen Bahn die Kennzeichen fehlten. Nach Sachverhaltsaufnahme durch die Bundespolizei, wurde eine mutwillige Sachbeschädigung festgestellt. Die Ermittlungen gingen unter anderem auch in Richtung der polizeibekannten 21-Jährigen der vergangenen Nacht. Sie wurde zum Sachverhalt befragt und gab daraufhin die Sachbeschädigung zu.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass sich die 21-Jährige in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Sie wurde aufgrund dessen an eine psychiatrische Einrichtung überstellt.

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Im Laufe des Tages stellten Beamte ähnliche Sachbeschädigungen an Dienstfahrzeugen der Bundespolizei fest. Da es sich bei den Beschädigungen um die gleiche Vorgehensweise handelte, wie zuvor an den Fahrzeugen der DB AG, wird ein Tatzusammenhang nicht ausgeschlossen.