
Jetzt droht Gefahr in deutschen Wäldern. Die Experten sind sehr besorgt und raten den Menschen dazu, besonders vorsichtig zu sein. Es wurde inzwischen Alarmstufe 5 ausgerufen.
Die Lage bleibt in Deutschland deutlich angespannt. Neben extremer Hitze droht nun Gefahr in deutschen Wäldern. Teilweise hat man schon Alarmstufe 5 ausgerufen.
Jetzt schlagen die Experten Alarm
Der Waldbrandgefahrenindex zeigt derzeit regional hohe bis sehr hohe Werte. Besonders kritisch wird es, wenn die höchste Stufe 5 erreicht wird. Dann herrscht eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Schon kleine Funken können ausreichen, um trockenes Gras zu entzünden. Und genau diese Gefahr in deutschen Wäldern steigt immer weiter an. Grund für die angespannte Lage sind vor allem Trockenheit, ausbleibender Regen und sommerliche Temperaturen. In vielen Regionen sind Böden und Vegetation ausgetrocknet. Kommt Wind hinzu, kann sich ein Feuer besonders schnell ausbreiten. Für Einsatzkräfte wird die Lage dann schnell gefährlich, weil Brände in Wäldern oft schwer zugänglich sind und sich Flammen über Baumkronen oder trockenes Unterholz rasch weiterfressen können.
Die Experten bewerten die Waldbrandgefahr in fünf Stufen. Stufe 1 bedeutet sehr geringe Gefahr, Stufe 2 geringe Gefahr, Stufe 3 mittlere Gefahr, Stufe 4 hohe Gefahr und Stufe 5 sehr hohe Gefahr. Der Index dient Behörden als wichtige Grundlage, um Schutzmaßnahmen zu planen oder bei Bedarf Einschränkungen auszusprechen. Für Waldbesucher bedeutet die aktuelle Lage: besondere Vorsicht. Die Gefahr, in deutschen Wäldern ein Feuer auszulösen, ist jetzt groß. Autos sollte man zudem nicht auf trockenem Gras abstellen, da heiße Fahrzeugteile Brände auslösen können. Wer Rauch oder Feuer entdeckt, sollte sofort den Notruf 112 wählen und den Standort möglichst genau beschreiben.
Hier sollte man besonders vorsichtig sein
Besonders gefährdet sind Regionen, in denen es über längere Zeit kaum geregnet hat. Auch lichte Kiefernwälder gelten als anfällig, weil trockene Nadeln und Harze leicht brennen. In ostdeutschen Bundesländern ist die Waldbrandgefahr häufig besonders hoch, da dort viele sandige Böden weniger Wasser speichern können.
Zusätzliche Brisanz bekommt die Gefahr in deutschen Wäldern durch den Klimawandel. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass lange Trockenphasen mit hohen Temperaturen in den Sommermonaten immer öfter vorkommen. Dadurch steigt auch das Waldbrandrisiko.
(Quellen: Wetter.net, Deutscher Wetterdienst (DWD), eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














