Am helllichten Tag: Passant am Bahnhof in Karlsruhe ausgeraubt

Symbolbild Foto: Uli Deck/dpa

Karlsruhe-Insider: Ein 54-jähriger Mann aus der Schweiz ist am Monat kurz vor 13.00 Uhr an der Haltestelle des Karlsruher Bahnhofsvorplatzes Opfer eines allem Anschein nach geschickt eingefädelten Raubes geworden.

Wie die bisherigen polizeilichen Feststellungen ergaben, wurde der 54-Jährige zunächst von einem jungen Mann angesprochen und in akzentfreiem Deutsch nach einer Zigarette gefragt.


Obwohl er diesem Wunsch nachkam, habe der Unbekannte plötzlich unverständliche Worte von sich gegeben und den 54-Jährigen mit flachen Händen heftig gegen die Brust gestoßen.

Im selben Augenblick griff der Begleiter des Bittstellers in die Jackentasche des aus dem Gleichgewicht geratenen Opfers und stahl ihm seine Geldbörse mit Scheingeld in Höhe von insgesamt 200 bis 300 Euro wie auch Schweizer Franken. Anschließend flüchtete der Täter mit einem dritten mutmaßlichen Komplizen, der zuvor offenbar „Schmiere“ gestanden war.

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Eine Polizeifahndung führte nicht zur Ergreifung des vermeintlichen Trios, das nach Einschätzung des Opfers von der Erscheinung her aus Nordafrika stammen könnte. Zwei Personen werden von kleinerer Statur mit komplett schwarzer Kleidung beschrieben. Einer davon trägt lockiges Haar und hat eine Tätowierung am Hals.

Das Raubdezernat der Kriminalpolizei Karlsruhe führt die weiteren Ermittlungen und schließt nicht aus, dass diese Personen für andere, noch ungeklärte Raubtaten im Karlsruher Stadtgebiet in Frage kommen.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen. /ots