
Wer Angst vor Spinnen hat, muss jetzt Mut beweisen: Diese Riesen-Giftspinne kommt nach Deutschland. Vor allem ihr gruseliges Aussehen sorgt für Angst und Schrecken, wie die Reaktionen vieler Menschen derzeit zeigen.
Dieser Anblick ist nichts für schwache Nerven. Derzeit breitet sich an den Grenzen Deutschlands ein furchterregender Achtbeiner aus. Das Tier versetzt Menschen in Sorge.
Diese Riesen-Giftspinne kommt nach Deutschland
Ungefähr 5 Prozent der Menschen in Deutschland geraten in große Panik, wenn sie eine Spinne entdecken. Sie leiden unter Arachnophobie, einer krankhaften Spinnenangst. Beim Anblick dieser Spinnen dürften aber noch mehr Menschen das Weite suchen. Denn das Tier stellt in Mitteleuropa die größte Spinnenart dar. Aktuell wird sie vor allem in Österreich gesichtet. Damit ist sie nicht mehr weit entfernt. Phobiker stellt sie auf eine besondere Probe: Sie soll sich sogar in ein Wohnhaus in Wien verirrt haben und sorgt dort offenbar für Unruhe unter den Anwohnern.
Dabei handelt es sich um die Südrussische Tarantel (Lycosa singoriensis), die eine beeindruckende Körperlänge von bis zu 4 cm erreichen kann. Ihre Heimat ist die Eurasische Steppe. Mittlerweile fühlt sich die haarige Spinne aber auch in anderen Gebieten wohl. Und es hat einen Grund, warum sie gerade häufiger gesehen wird: Das nachtaktive Tier ist derzeit auf Partnersuche (Balzzeit), weshalb man vor allem männliche Spinnen sichtet. Töten sollte man die Tarantel aber nicht, auch wenn sie giftig ist. Denn sie ist vom Aussterben bedroht.
Das sagen Experten zur Gefährlichkeit der Spinne
In Gefahrensituationen beißt die Südrussische Tarantel auch mal zu. Experten sind aber überzeugt, dass sie kein größeres Risiko für Menschen darstellt. Dennoch kann der Biss unangenehme Folgen haben und beispielsweise zu Unwohlsein und Juckreiz führen. Er fühle sich ähnlich wie der Stich einer Biene an. Die Tatsache, dass die gruselig aussehende Spinne keine Lebensgefahr darstellt, beruhigt viele Menschen. Wer solche Spinnen im Haus findet, sollte sie vorsichtig in einem Behälter oder mithilfe von Glas und Papier ins Freie bringen.














