
Aktuell breitet sich ein ansteckendes Virus in den Wäldern in Deutschland aus. Die Experten schlagen Alarm und sprechen einen deutlichen Appell an Hundehalter aus. Andernfalls könnte es gefährlich werden.
Ein ansteckendes Virus breitet sich derzeit in den Wäldern in Deutschland aus. Die Experten sind besorgt und sprechen eine deutliche Warnung aus. An diesen Appell sollten sich alle Hundehalter dringend halten.
Virus breitet sich immer weiter aus
Ein ansteckendes Virus macht gerade die Runde in den Wäldern von Deutschland. Wer hier mit seinem Hund unterwegs ist, sollte besser vorsichtig sein. Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sind seit November bereits mehrere Hunde gestorben. Grund dafür ist ein ansteckender Erreger mit dem Namen Aujeszky-Virus, auch bekannt als die sogenannte Pseudowut. Nun ruft der Landwirtschaftsminister insbesondere Jäger mit ihren Jagdhunden dazu auf, ihre Tiere von Schwarzwild fernzuhalten und kein rohes Wildschweinfleisch zu verfüttern. Andernfalls könnte das für die Tiere gefährlich werden.
Das Tückische an dem ansteckenden Virus: Es gibt für die Hunde keine Impfung und keine Heilung. Einmal infiziert, ist der Ausgang fast immer tödlich. Aus diesem Grund raten die Experten dazu, Hunde im Wald anzuleinen, insbesondere in Wildschweingebieten. Auch sollte man Jagdhunde nur kontrolliert einsetzen und kein Stöbern im Unterholz oder Nachsetzen bei Wild einfach so erlauben.
Experten warnen: „Hundehalter müssen vorsichtig sein!“
Nach einem Spaziergang sollten Hundebesitzer zudem ebenfalls darauf achten, ihr Tier vor dem ansteckenden Virus zu schützen. Experten raten dazu, Pfoten und Maul gut zu reinigen sowie die eigenen Schuhe, Jagdausrüstung und Hände gut zu waschen. So kann man den Kontakt mit dem Virus einschränken und seine Tiere schützen.
Bei ersten Anzeichen des ansteckenden Virus ist es zudem ratsam, sofort einen Tierarzt aufzusuchen. Sollte der Hund anfangen, sich stark zu kratzen, unruhig zu sein oder sogar Krampfanfälle zu bekommen, muss man schnell handeln. Eine Rettung ist zwar in den meisten Fällen nicht mehr möglich, allerdings kann ein Arzt das Leiden des Tieres unter Umständen verringern.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern)














