
Diese Neuigkeit gleicht einem Wunder, denn auf den deutschen Feldern sind nun kleine flauschige Tiere zurück. Sie stehen auf der Roten Liste, da sie eigentlich als fast ausgestorben gelten.
Immer mehr Arten schaffen es traurigerweise auf die Liste, da sie als fast ausgestorben gelten. Nun haben es flauschige, süße Tiere zurück auf die deutschen Felder geschafft.
Tausende Arten gefährdet: „Der Lebensraum verschwindet“
Allein in Deutschland gelten über 7.000 Tierarten als gefährdet oder bereits ausgestorben. Laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland betrifft dies etwa ein Drittel aller erfassten Arten. Vögel, Fische und Insekten gelten dabei als besonders gefährdet. Seit 2024 gelten sogar zwei Fischarten als global komplett ausgestorben.
Der Hauptgrund für das Aussterben ist der Mensch und seine Lebensweise. Er nimmt den Tieren immer mehr Lebensraum oder verschmutzt diesen, sodass die Tiere keine Möglichkeit mehr haben, genügend Nahrung zu finden. Dies setzt eine Kettenreaktion in Gang. Denn mit weniger Nahrung pflanzen sich die Tiere auch nicht mehr fort. Neben zahlreichen Projekten, die inzwischen ihren Lauf nehmen, gibt es nun ein weiteres, das flauschige Tiere zurück auf die deutschen Felder bringt.
Flauschige Tiere zurück auf deutschen Feldern – das ist erst der Anfang
Während der Corona-Pandemie kauften viele Menschen einen Hamster. Die kleinen Wesen sind drollig, brauchen nicht viel Platz und lassen wegen ihres hohen Niedlichkeitsfaktors die Herzen dahinschmelzen. Seinen freien Vetter, den Feldhamster, kennen jedoch nur wenige. Er gilt inzwischen als fast ausgestorben, da es von ihm deutschlandweit nur noch 10.000 bis 15.000 Exemplare geben soll. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Landwirte ernten die Felder zu früh ab, wodurch die Tierchen keinen Unterschlupf und keine Nahrung mehr finden. Der Ausbau der Städte und Straßen verhindert zudem, dass die Tiere sich vermehren können und den Genpool ausreichend durchmischen.
20 Landwirte aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz haben sich der kleinen flauschigen Tierchen angenommen und Ackerflächen bepflanzt, auf denen die Feldhamster wieder optimale Lebensbedingungen vorfinden sollen. Sie haben Klee untergesät, Stoppelfelder und Blühstreifen angelegt. Diese Mühe sollte sich auszahlen. Die Population der Feldhamster hat sich wieder erholt. Das Bundesland will das Projekt bis 2029 weiter fördern. Auch wenn es noch einige Jahre dauern wird, bis der Feldhamster wieder von der Roten Liste verschwindet, so ist dies doch ein Hoffnungsschimmer.
(Quellen: Landesumweltamt Rheinland-Pfalz, NABU, dpa)














