
Eine ansteckende Seuche breitet sich jetzt immer weiter in Deutschland aus. Auch Spaziergänger können sich damit infizieren. Die Experten schlagen nun Alarm und warnen die Menschen.
Was nach einem harmlosen Spaziergang durch die Natur klingt, kann derzeit ein unterschätztes Gesundheitsrisiko bergen. Eine ansteckende Seuche breitet sich derzeit in Deutschland aus. Und auch Menschen können sich anstecken.
Auch Spaziergänger sind gefährdet
Das alarmiert die Experten jetzt. Denn eine ansteckende Seuche breitet sich immer weiter in Deutschland aus. Und diese kann auch Menschen befallen. Die Rede ist von der sogenannten Hasenpest, medizinisch als Tularämie bezeichnet. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Infektion längst kein Randphänomen mehr ist. Im Jahr 2026 hat man bislang 34 Fälle beim Menschen in Deutschland registriert, vier davon in Nordrhein-Westfalen. Damit wird deutlich, dass man besser vorsichtig sein sollte, wenn man in der Natur unterwegs ist. Ein Grund dafür könnte der Klimawandel sein: Mildere Winter begünstigen das Überleben von Zecken – einem der wichtigsten Überträger der Krankheit.
Die Krankheit wird durch ein Bakterium mit dem Namen Francisella tularensis ausgelöst und betrifft vor allem Wildtiere wie Hasen, Kaninchen oder Nagetiere, doch auch auf den Menschen kann die Krankheit übertragen werden. Insbesondere im Frühling und Sommer ist das Risiko groß. Denn hier sind die Menschen besonders oft draußen unterwegs.
Experten warnen vor der Krankheit
Wer sich infiziert, merkt es nicht sofort. Die Symptome können unspezifisch beginnen. Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie geschwollene Lymphknoten sind typische Anzeichen. Je nach Infektionsweg nimmt die Krankheit dann unterschiedliche Verläufe. Auch schwere Lungenentzündungen sind möglich.
Ohne Behandlung kann die ansteckende Seuche gefährlich sein. Allerdings lässt sie sich früh erkannt gut mit Antibiotika behandeln. Dennoch raten die Experten den Menschen zu Vorsicht. Denn eine Erkrankung kann – wie bereits erwähnt – unter Umständen durchaus auch gefährlich sein. Ob und inwieweit sich die Fallzahlen in diesem Jahr noch häufen, ist derzeit noch nicht abzusehen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Robert Koch-Institut)














