
Nach einer Reform der Bundeswehr plant Deutschland nun mit einem Budget von 40 Milliarden Euro für neue Panzer. Damit will man die zum Teil veralteten Gerätschaften ersetzen und die Bundeswehr deutlich aufrüsten.
Mit der Bundeswehr hat die aktuelle Regierung wohl einiges vor. So plant Deutschland anscheinend 40 Milliarden Euro für neue Panzer ein und will wohl ordentlich aufrüsten.
Eine Reform nach der anderen: Es geht an die Bundeswehr
Schon länger hat Deutschland nicht viel in den Ausbau der Bundeswehr investiert. Wieso sollte man dies in Friedenszeiten auch tun, mag sich so mancher Bürger fragen. Zwar dürfen auch Frauen seit 2001 alle militärischen Laufbahnen absolvieren. Doch das Interesse schwand mit den Jahren immer mehr. Viele junge Menschen leisteten lieber soziale Dienste, wie etwa in der Altenpflege oder im Bereich der Kinderbetreuung. Die Anzahl der Berufssoldaten nahm mit der Zeit ab, und immer weniger Jugendliche zeigten Interesse an einer Laufbahn bei der Bundeswehr.
Spätestens seit dem Ukraine-Krieg jedoch ist klar geworden, dass Deutschland sich im Falle eines Krieges nicht erfolgreich verteidigen könnte. Dieses Problem hat auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius erkannt und will nun einige Reformen in die Wege leiten.
40 Milliarden Euro für neue Panzer: Große Pläne für die Aufrüstung
Durch verschiedene finanzielle Anreize sollen jedoch nicht nur junge Menschen dazu animiert werden, den Dienst an der Waffe zu tun. So will Pistorius beispielsweise die Besoldungsstufen anpassen und die Gehälter erhöhen. Auch mit der Ausrüstung der deutschen Bundeswehr könnte man im Falle eines Krieges nicht viel ausrichten. Dies haben allein die Lieferungen an die Ukraine schon gezeigt.
Nun soll jedoch Deutschland 40 Milliarden Euro für neue Panzer investieren. Im Rahmen des Modernisierungsprogramms „Arminius“ will die Bundesregierung die Bundeswehr deutlich aufrüsten. Dies stellt zumindest der Chef von Rheinmetall in den Raum. Er redet von Panzer-Bestellungen des Typs „GTK Boxer“ und bis zu 650 Einheiten der Flugabwehrvariante Skynex. Dies wären ca. 22 Milliarden Euro und würde für Rheinmetall einen Großauftrag bedeuten. Größere Mengen für 40 Milliarden Euro würden mehrere Jahre in Anspruch nehmen.
(Quellen: Eigene Recherche der ka-insider-Redakteure, Defense Express, Hartpunkt, dpa, Rheinmetall)














