
Der Zuschuss für Arbeitnehmer sollte diese eigentlich entlasten und für ein wenig Erleichterung sorgen. Doch nun ist das Aus besiegelt, bevor es überhaupt zu einer einzigen Auszahlung kam.
Viele Arbeitnehmer dürften von dieser Nachricht enttäuscht sein, denn für sie wird es diesen Zuschuss nicht geben. Dabei hätte er dem ein oder anderen den Alltag deutlich erleichtert. Das ist nun jedoch Geschichte.
Zuschuss sollte Bürger entlasten: „Hätten das Geld gebrauchen können“
Mit dem Beginn des Krieges im Iran stiegen die Sprit- und Energiepreise hierzulande deutlich an. Wer wenig verdient und trotzdem mit dem Auto zur Arbeit muss, weil es keinen Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gibt, hat fürs Arbeitengehen quasi draufgezahlt.
Diese Misere ist auch bei der Bundesregierung angekommen. Experten vertraten die Meinung, dass man durchaus einige Monate höhere Spritkosten selbst tragen könne. Dauert der Krieg jedoch länger, müsse es eine Entlastung für die Bürger geben. Diese sollte auch kommen: Mit der sogenannten Entlastungsprämie sollten Arbeitnehmer beim Stemmen der Tankkosten unterstützt werden. Die Auszahlung sollte über die Unternehmen erfolgen, die diese dann hätten steuerlich absetzen können.
Wird es nicht geben: Zuschuss für Arbeitnehmer kommt doch nicht
Wie die CDU nun jedoch bekannt gegeben hat, wird es für die Arbeitnehmer keine Entlastungsprämie geben. Schon im Vorfeld hatte es Diskussionen und Kritik auch aus den Unternehmerverbänden gegeben. So würde eine Auszahlung durch den Arbeitgeber insbesondere kleinere Unternehmen enorm belasten, sodass sie diese in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation gar nicht aus eigenen Mitteln stemmen könnten. Zudem basiert die Entlastungsprämie auf Freiwilligkeit und Willkür. Denn wer wie viel bekommt, hätten die Arbeitgeber selbst entscheiden können.
Neben der Kritik aus Arbeitgeber-Kreisen gab es auch massiven Widerstand bei den Ländern und Kommunen. Diese warfen der Bundesregierung vor, dass die Entlastungsprämie zu ihren Lasten gehen würde und sich der Bund daran gar nicht beteiligen würde. Demnach stimmten auch nur vier der 16 Länder für die Entlastungsprämie. Laut der Bundesregierung will man nun keine weiteren Schritte gehen, um den Zuschuss doch noch verwirklichen zu können. Und somit gehen die Arbeitnehmer wieder einmal leer aus.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














