Aus droht: Einer der größten deutschen Ofenbauer ist insolvent

Ein Mann legt Feuerholz im Kaminofen nach, der den Raum beheizt. Die Kamintür und das Gitter sind geöffnet. Im Ofen brennen schon ein paar Scheite, die eine behagliche Stimmung schaffen.
Symbolbild © imago/MiS

Diese Nachricht dürfte bei vielen echte Verwunderung auslösen: Ein deutscher Ofenbauer, der mit zu den größten in Deutschland zählt, ist insolvent. Die Zukunft für die Mitarbeiter ist ungewiss.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt unaufhörlich. Nun trifft es eine weitere Branche: Ein deutscher Ofenbauer ist insolvent. Das hat wirklich niemand kommen sehen.

Insolvenz kommt für die Öffentlichkeit überraschend

Der Winter steht praktisch schon vor der Tür und das Heizen hat bald wieder Hochsaison. So dürfte man meinen, dass Ofenbauer alle Hände voll zu tun haben, denn es gibt durchaus noch viele Menschen, die einen Ofen zu Hause haben oder sich (wieder) einen kaufen möchten. Dies scheint jedoch nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen. Denn einer der größten Ofenbauer Deutschlands ist nun insolvent. Die Nachricht wurde erst vor Kurzem verkündet. Entsprechend überrascht sind viele von dieser Meldung. Dabei hat das Unternehmen schon im Juni Insolvenz angemeldet.

Unternehmen hat noch eine Überraschung in petto – 30 Mitarbeiter betroffen

Bereits am 19. Juni dieses Jahres hat der Ofenbauer Insolvenz angemeldet. Laut Geschäftsführung habe man sich bis zum 30. August in einem vorläufigen Insolvenzverfahren befunden. Dies gab der bekannte Ofen- und Kaminbauer RAMFIRE auf seiner Homepage bekannt. Betroffen von der Pleite sind dreißig Mitarbeiter, die nun in eine ungewisse Zukunft sehen.

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Und noch eine Nachricht überrascht die Öffentlichkeit: Seit dem 1. September ist das Unternehmen verkauft und hat einen neuen Betreiber. Ab sofort führt dieser den Geschäftsbetrieb unter einer neuen Rechtsform weiter. Außerdem werde geprüft, welche Aufträge von RAMFIRE noch ausgeführt werden könnten. Der Insolvenzverwalter des Unternehmens, das seinen Hauptsitz in Neumarkt hat, aber auch Standorte in Bayreuth und Heinersreuth betreibt, bestätigt die Lage der Gruppe. Außerdem erklärt er, dass „operativ am Hauptsitz seit einem Jahr sowieso nichts mehr gelaufen sei“. Die Standorte in Franken dagegen habe die Firma erst vor einem Jahr gekauft und diese seien auch gut gelaufen. Die Zukunft wird zeigen, welche Richtung der neue Betreiber vorgeben und was mit den dreißig Angestellten geschehen wird.