
Aus dem Gebüsch droht Gefahr, und deshalb ist Vorsicht geboten. Die Zecken befallen draußen wieder Hunde und Katzen. Obwohl sie so winzig sind, können sie einigen Schaden anrichten.
Vorsicht ist jetzt oberstes Gebot, damit Umsicht konsequent gewahrt bleibt. Denn schließlich kommen Zecken draußen aus dem Gebüsch und befallen Hunde und Katzen. Um das Schlimmste zu verhindern, sind unbedingt einige Maßnahmen zu beachten.
Freiraum bringt Risiken mit sich
Hunde und Katzen sind zwei der beliebtesten Haustierarten, unterscheiden sich jedoch deutlich in Haltung, Pflege und Verhalten. So brauchen Hunde regelmäßige Bewegung, geistige Anregung und klare Strukturen. Tägliche Spaziergänge draußen, Spielzeiten und Training sind wichtig, wobei die Länge der Spaziergänge oftmals von Rasse, Alter und Gesundheit des Hundes abhängt. Katzen hingegen sind oft unabhängiger. Gerade Freigänger genießen ihren Freiraum und gehen außerhalb der Wohnung eigene Wege. Dieser Freiraum bringt allerdings auch Risiken wie den Straßenverkehr, Konflikte mit anderen Tieren sowie Parasiten mit sich. Draußen aus den Gebüschen droht nun den Vierbeinern eine Gefahr, da Zecken Hunde und Katzen befallen.
Von oben nach unten fotografieren und melden
Zecken sind winzige Spinnentiere, die sich von Blut ernähren und sowohl Haustiere als auch Menschen infizieren können. Sie bevorzugen feuchte, grasige oder buschige Gebiete und warten auf warmblütige Wirte. Typische Infektionswege erfolgen über Stiche der Zecken, wobei sich Krankheitserreger wie Borreliose oder bei bestimmten Regionen sogar FSME übertragen können. Um Risiken zu reduzieren, sollten insbesondere Haustiere regelmäßig überprüft werden. Zudem sind Zecken möglichst schnell vollständig zu entfernen. Das Entfernen gelingt dabei am besten mit einer feinen Pinzette oder speziellen Zeckenentfernern, die nah am Körper greifen und die Zecke langsam herausziehen. Anschließend ist die Einstichstelle zu desinfizieren und die nächsten Tage zu beobachten.
Die entfernte Zecke sollte allerdings noch nicht sofort entsorgt, sondern zunächst von oben nach unten fotografiert und gemeldet werden. In Deutschland wurden nämlich in den letzten Jahren vermehrt neue Zeckenarten beobachtet. Insgesamt sind hierzulande derzeit etwa 20 Zeckenarten vertreten, die inzwischen sogar das ganze Jahr über aktiv sind. Ein besonderes Augenmerk richtet sich bei der Aktion des NABU und seinen Partnern auf Buntzecken, vor allem auf die Wiesenzecke und die Schafzecke. Während die Schafzecke heute vor allem in Südwestdeutschland vorkommt, ist die Wiesenzecke nahezu flächendeckend in Deutschland aufzufinden. Mit dem sorgfältigen Ausfüllen des Meldeformulars soll festgestellt werden, wie aktiv diese Arten sind, wo sie auftreten und welche Tierarten sie befallen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














