
Jetzt trifft eine neue Heizungs-Regel Millionen von Haushalten in Deutschland. Viele Menschen sind direkt davon betroffen und müssen nun ausbauen. Andernfalls könnte es problematisch werden.
Eine neue Heizungsregel trifft nun Millionen von Haushalten in Deutschland. Viele Menschen müssen nun ausbauen. Sie sind direkt von der neuen Regelung betroffen.
Millionen Haushalte sind betroffen
Eine neue Heizungs-Regel sorgt derzeit für Aufruhr. Diese tritt bereits Ende Juni 2026 in Kraft und betrifft Millionen von Haushalten. Denn laut dieser neuen Regelung darf man zukünftig nur noch Heizungen einbauen, wenn mindestens 65 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien kommt. Diese beziehen sich auf thermische Solaranlagen, Biomasse oder aber Wärmepumpen. Im ersten Durchgang sind davon nur größere Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern betroffen. Doch auch für kleine Städte kommt die neue Heizungs-Regel ab Mitte 2028.
Dabei ist zu dieser neuen Heizungs-Regel zu wissen, dass man derzeit funktionierende alte Heizungen nicht sofort ersetzen muss. Heizungen, die vor dem 1. Januar 2025 installiert wurden, dürfen noch bis Ende 2044 weiterlaufen. Lediglich Heizkessel, welche man vor dem Jahr 1991 gebaut hat, darf man nicht mehr weiterbetreiben. Ziel ist es, langfristig auf erneuerbare Energien umzustellen.
Neue Regel bringt Änderungen mit sich
Diese neue Heizungs-Regel klingt drastisch, ist jedoch für die meisten Hauseigentümer gar nicht so problematisch. Man muss erst dann wirklich handeln, wenn die Heizung kaputtgeht und nicht mehr reparierbar ist. Erst dann baut man wirklich eine komplett neue Heizung mit eben jenen neuen Auflagen ein. Lediglich, wer in naher Zukunft vorhat, komplett neu zu bauen, sollte sich jetzt bereits schon mit der neuen Heizungs-Regel vertraut machen.
Hinzu kommt, dass der Staat die neuen Heizungen mitfördert. Mit einer Grundförderung von 30 Prozent sowie jeder Menge Extra-Förderungen kann man hier gut sparen. Und so wird die Anschaffung einer Wärmepumpe, die im Schnitt etwas teurer als eine Ölheizung ist, langfristig eine durchaus eine günstigere klimafreundliche Alternative für die Zukunft.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz)














