Ausbruch eskaliert komplett: Alte Seuche trifft Teile Deutschlands

Viele Menschen in Schutzanzügen gegen Infektionen laufen in einer Reihe im Wald. Die grünen Overalls schützen sie vor einem hochansteckenden Virus, das sich wie eine Pandemie ausbreitet.
Symbolbild © imago/Markus Matzel

Nun eskaliert der Ausbruch komplett. Eine alte Seuche trifft immer mehr Teile von Deutschland, und genau das wird zu einem Problem. Experten raten dringend zur Vorsicht.

Was gerade in Teilen Deutschlands passiert, sorgt für Entsetzen. Denn hier eskaliert der Ausbruch einer alten Seuche komplett. Die Experten schlagen nun Alarm.

Seuchenwarnung: Experten schlagen jetzt Alam

Eine längst vergessen geglaubte Seuche ist zurück und trifft die Menschen mit voller Wucht. In einigen Teilen Deutschlands eskaliert der Ausbruch jetzt komplett, und die Menschen wissen sich nicht mehr zu helfen. Die Rede ist von der sogenannten Newcastle-Krankheit, auch bekannt als „atypische Geflügelpest“. In Brandenburg hat man nun neue Ausbrüche in Geflügelbetrieben bestätigt. Die Konsequenzen sind extrem drastisch. Insgesamt musste man über 100.000 Tiere töten, damit der Ausbruch verhindert wird. Ganz besonders schlimm betroffen sind Betriebe in den Landkreisen Oder-Spree und Dahme-Spreewald. In einem Betrieb waren 68.000 Tiere betroffen, in dem anderen die bereits genannten 100.000.

Das Perfide an dem Ausbruch, der eskaliert ist, ist, dass die Seuche eigentlich schon verschwunden war. Tatsächlich trat der letzte Fall der Newcastle-Krankheit vor rund 30 Jahren auf. Erst im Februar 2026 kehrte sie plötzlich wieder zurück. Seitdem breitet sich das Virus wieder aus. Mittlerweile hat man zahlreiche Ausbrüche registriert.

Lesen Sie auch
Experten schlagen Alarm: Versteckte Schadstoffe im Regenwasser

Viele Menschen sind davon betroffen

Für Geflügel ist die Krankheit extrem gefährlich. Sie verursacht schwere Symptome wie Atemnot, Durchfall und neurologische Störungen. Viele Tiere sterben innerhalb weniger Tage. Zudem breitet sich das Virus besonders schnell aus – von Ausscheidungen über Luft bis hin zu Kleidung und Geräte, die mit infizierten Tieren in Kontakt kamen. Kein Wunder, dass der Ausbruch so eskaliert.

Für die betroffenen Betriebe ist der wirtschaftliche Schaden enorm. Die Tötung ganzer Bestände bedeutet massive Verluste. Zwar besteht eine Impfpflicht gegen die Krankheit, doch diese schützt lediglich vor besonders schweren Verläufen. Einen Ausbruch selbst verhindert sie nicht.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft Brandenburg)