Bakterien-Gefahr: Leitungswasser verseucht – Großstadt betroffen

Eine Frau gießt sich Leitungswasser in ein Glas.
Symbolbild © istockphoto/Liudmila Chernetska

Eine Großstadt warnt jetzt ihre Bürger, denn im Leitungswasser wurde eine Bakterien-Gefahr entdeckt.

Große Gefahr durch Bakterien im Leitungswasser. Eine Großstadt schlägt Alarm, denn das Wasser ist verseucht.

Vorsicht vor Keimen im Trinkwasser

Die Leitungswasserqualität in Deutschland liegt auf Trinkwasserniveau. Doch nun warnt eine Großstadt davor, das Wasser zu konsumieren. Auch zur Zubereitung von Babynahrung sollte es vorerst nicht genutzt werden.

Der Grund sind Bakterien und Keime, die im Trinkwasser gefunden wurden. In einigen Teilen der Stadt muss nun das Wasser gechlort werden. Das bedeutet, dass die Trinkwasserversorgung entsprechend eingeschränkt sein kann.

Leichte Chlorung nötig

Von der Chlorung des Trinkwassers in Köln sind nicht alle Stadtteile betroffen, so gibt es die Stadt an. Wer im betroffenen Gebiet lebt, der kann sich auf der Website der RheinEnergie und der Stadt Köln informieren.

Lesen Sie auch
Millionen Bürger betroffen: Neue Pflichten treten ab August in Kraft

Die RheinEnergie gibt auch an, dass die Maßnahmen länger andauern können. Das Wasser im Wasserwerk in Höhenhaus muss leicht gechlort werden. Doch das könnte länger dauern, als ursprünglich angenommen.

Gesundheitsamt erteilt Freigabe

Das Kölner Gesundheitsamt wurde vor der Chlorung befragt. Dieses hat die Maßnahme freigegeben. Zahlreiche Stadtteile erhalten nun das gechlorte Wasser. Bürger sollten das Trinkwasser aus dem Wasserhahn vor der Verwendung in jedem Fall abkochen.

Bei Proben wurden mikrobiologische Auffälligkeiten festgestellt. Es handelt sich um coliforme Keime, die in geringer Anzahl gemessen wurden. Wer abwehrgeschwächt ist, sollte bei diesen Keimen Vorsicht walten lassen.