„Bald im Geldbeutel“: Neue Euro-Münzen kommen auf den Markt

Verschiedene Euromünzen liegen durcheinander auf einem braunen Tisch. Zu sehen sind 2-Cent-Münzen, 20-Cent-Münzen und ein 1-Euro-Stück. Eine 1-Cent-Münze sieht abgenutzt aus.
Symbolbild © istockphoto/Frederic Hodiesne

Wer nicht Bescheid weiß, wundert sich vielleicht schon bald über diese außergewöhnlichen Geldstücke. Denn es kommen neue Euro-Münzen mit besonderen Motiven auf den Markt. Doch es gibt einen Haken, der für ordentlich Verwirrung sorgt.

Nur noch wenige Wochen ‒ dann fällt der Startschuss. Diese neuen Euro-Münzen begeben sich bald auf Reisen im Euroraum. Sie kommen aus folgendem Land.

Start wurde zunächst verschoben ‒ jetzt kommen die neuen Euro-Münzen

Dieses Land, das vor allem für herzhaftes Essen, schöne Landschaften und Gastfreundschaft bekannt ist, gehört in wenigen Wochen zur Eurozone. Ab Januar 2026 gibt es dann neue Euro-Münzen. Wer neugierig ist, sollte genauer hinschauen: Nach und nach wird man die Geldstücke dank des Zahlungsverkehrs auch hierzulande im Geldbeutel finden. Der ursprüngliche Plan sah die Einführung des Euros sogar schon für 2024 vor. Dazu kam es jedoch nicht. Zu hoch war die damalige Inflation, weshalb sich das Land etwas gedulden musste.

Ganz unbesorgt sind die Bürger des Landes allerdings nicht, wie verschiedene Umfragen belegen. Demnach stehen viele der Einführung der neuen Währung skeptisch gegenüber. Dazu tragen auch politische Spannungen und die Angst vor höheren Lebenshaltungskosten bei. Hinzu kommt ein Punkt, der offenbar für Verwirrung sorgt: Wer die bisherige Währung kennt, wird eine Auffälligkeit bemerken.

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Ein Detail überrascht: So sehen die Geldstücke aus 

Auf den neuen Geldstücken Bulgariens werden mehrere nationale Motivdesigns zu sehen sein. Die Cent-Münzen beispielsweise tragen das UNESCO-Weltkulturerbe-Motiv „Reiter von Madara“. Auf dem 1-Euro-Stück wird der bulgarische Heilige Iwan Rilski gezeigt. Für die 2-Euro-Münze ist der Mönch Païssi von Hilandar vorgesehen. Diese Münze weist jedoch besonders Ähnlichkeiten mit den 2-Lew-Münzen auf, was nach Bekanntwerden offenbar schon für Verwirrung gesorgt hat. Demnach besteht Verwechslungsgefahr.

Der Lew ist derzeit noch die offizielle Währung in Bulgarien, von der sich das Land nun bald verabschieden wird. Für Sammler könnte der Start spannend sein: Historische Erstausgaben sind bekanntermaßen beliebt. Wenn auch noch seltene Prägefehler auftauchen, dürfen sich Besitzer freuen. Der Wert steigt ‒ und dann steht einem lukrativen Weiterkauf nichts im Weg.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bulgarische Nationalbank)