Banken kassieren kräftig ab – Girokonto kostet bis zu 238 Euro

Auf dem Bild ist eine große Menge an Euro-Banknoten zu sehen, die lose übereinanderliegen. Die Bilder und typischen Sicherheitsmerkmale wie Hologramme, Wasserzeichen und die Sterne der Europäischen Union sind auf dem Geld gut erkennbar.
Symbolbild © imago/Joko

Die versteckten Preismodelle auf dem Finanzmarkt zwingen Verbraucher zu einem genauen Vergleich der verschiedenen Konditionen. Abseits der vertrauten Angebote offenbaren die aktuellen Untersuchungen erhebliche Unterschiede bei den jährlichen Fixkosten.

Dienstleistungen haben ihren Preis

Ob Bank, Rechtsanwalt oder Steuerberater – viele Dienstleistungen gehören für Verbraucher zum Alltag, verursachen aber Kosten. Wer professionelle Hilfe oder bestimmte Leistungen in Anspruch nimmt, muss deshalb meist mit Gebühren rechnen. Das gilt auch für Banken. Sie stellen Konten bereit, wickeln Zahlungen ab und bieten ihren Kunden verschiedene weitere Leistungen an. Dafür können sie Geld verlangen. Wie hoch die Kosten ausfallen, hängt jedoch vom jeweiligen Anbieter und vom Umfang der Leistung ab.

Für Kunden teuer: Banken kassieren kräftig ab

Ein Girokonto ist für viele Menschen kaum aus dem täglichen Leben wegzudenken. Wer seine laufenden Zahlungen organisiert, nutzt das Konto als Schnittstelle zwischen Einnahmen und Ausgaben. Allerdings unterscheiden sich die Bedingungen je nach Bank deutlich. Denn nicht jedes Girokonto ist kostenlos, und einige Institute verlangen für die Kontoführung regelmäßig Geld. Ein Girokonto bietet vorrangig im Alltag praktische Möglichkeiten. Kunden können damit etwa Überweisungen tätigen und ihre regelmäßigen Zahlungen organisieren. Dadurch müssen Verbraucher ihre laufenden finanziellen Verpflichtungen nicht einzeln und auf anderem Weg begleichen. Welche Leistungen ein Konto genau umfasst und welche zusätzlichen Kosten entstehen, hängt allerdings vom jeweiligen Anbieter und Tarif ab.

Lesen Sie auch
Corona-Zahlen steigen wieder – neue Varianten breiten sich aus

Für viele regelmäßige Zahlungen bildet das Girokonto die Grundlage. Trotzdem müssen Kunden bei einigen Banken dafür einen festen Betrag einplanen. Wie groß die Unterschiede sein können, zeigt ein Vergleich der genannten Angebote. Bei der Dortmunder Sparkasse kostet das Konto „Echt unser Bestes“ für Kunden ab 27 Jahren 238,80 Euro im Jahr. Die Commerzbank berechnet je nach Kontomodell zwischen 58,80 Euro und 154,80 Euro jährlich.

(Quellen: Stiftung Warentest, ARD, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)