
Viele Kunden haben es bereits gemerkt, und die Tendenz bleibt weiterhin dieselbe: In immer mehr Orten verschwinden die Geldautomaten. Die Verbraucher müssen sich Alternativen überlegen, um an Bargeld zu gelangen.
Offenbar setzt die nächste Bank ihren Sparkurs unbeirrt fort, denn in immer mehr Orten verschwinden auch ihre Geldautomaten. Damit haben gerade Menschen, die nicht so mobil sind, ein größeres Problem, um an Bargeld zu gelangen.
Bargeld beliebtestes Zahlungsmittel: Trotzdem kaum Geldautomaten
Die Technik bietet inzwischen viele Alternativen, um nicht mit Bargeld zahlen zu müssen. Während die gute EC- oder Kreditkarte schon als alt gilt, haben inzwischen Alternativen den Markt erobert. Zahlen mit dem Smartphone oder der Smartwatch steht bei den jüngeren Generationen ganz hoch im Kurs. Man benötigt dafür nicht einmal mehr einen PIN an der Supermarktkasse. Einfach das Gerät an den Scanner halten, und schon ist die Bezahlung erledigt.
Doch wie Umfragen gezeigt haben, gilt bei über der Hälfte der Deutschen das Bargeld immer noch als Zahlungsmittel ihrer Wahl. Und dennoch verschwinden in immer mehr Orten die Geldautomaten. Hatten es die Menschen bis dorthin nur einige Hundert Meter weit, müssen sie so mancherorts nun in eine andere Ortschaft fahren.
Sorge: In immer mehr Orten verschwinden Geldautomaten
Wer nicht mobil ist, kann schon Probleme bekommen, wenn er in den nächsten Ort zum Bargeldabheben fahren muss. Für Aufregung sorgt nun die Schließung eines Automaten der Volksbank im kleinen Ort Möhringen mit gerade einmal 4.000 Einwohnern. Doch auch wenn die Sparkasse viele ihrer Filialen geschlossen hat, können die Einwohner im Stadtteil Tuttlingen nun auf genau diese zählen. Denn neben der Volksbank gibt es eine Sparkassen-Filiale.
Diejenigen, die ein Konto bei der Volksbank haben, können auch dort ihr Bargeld abheben. Allerdings müssen sie eine zusätzliche Gebühr von 4,95 Euro zahlen. Dies sehen viele nicht ein und wechseln lieber gleich zur Sparkasse. Das merkt diese, denn laut einer Sparkassen-Mitarbeiterin habe die Anzahl der neu eröffneten Konten seit der Schließung zugenommen. Zuvor hatten beide Banken miteinander verhandelt. Es kam jedoch zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Also wechseln die Kunden lieber von der Volksbank zur Sparkasse. Wer das nicht möchte, kann auch zu einem Supermarkt oder Discounter fahren und dort Bargeld abholen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Schwäbische Zeitung)














