
Wer das Sparschwein schlachtet und zur Bank geht, muss sich auf eine Überraschung einstellen. Einige Filialen akzeptieren kein Kleingeld mehr. Unter anderem erleben Kunden der folgenden Bank ein böses Erwachen, wenn sie Münzgeld einzahlen wollen.
Kleingeld hat offenbar kaum noch Chancen. Die ersten Banken haben die Reißleine gezogen. Sie lehnen Münzen schlichtweg ab.
Kaum zu glauben: Banken akzeptieren kein Kleingeld mehr
Früher gestaltete sich die Suche unkompliziert, denn er war an vielen Ecken zu finden. Jetzt muss man lange suchen, um einen Bankautomaten zu finden. Die Zahl sinkt kontinuierlich. Mittlerweile ist sie unter 50.000 gefallen. 2023 hatte Deutschland noch über 51.000 Geldautomaten. Grund ist die zunehmende Digitalisierung im Bankengeschäft. Immer mehr Verbraucher wählen die bargeldlose Zahlungsoption. Dennoch gibt es in vielen Haushalten das klassische Sparschwein, das auf eine ordentliche Bargeldfüllung wartet. Und wenn es dann voll ist, führt der Weg zur Hausbank – zumindest bisher. Das ändert sich jetzt für einige Kunden.
Wo Kunden mit Münzgeld abgelehnt werden
Weil die Nutzung von Bargeld insgesamt zurückgeht, nehmen die ersten Banken auch Münzgeld nicht mehr an. Betroffen ist unter anderem die Migros Bank in der Schweiz: Wer Münzen einzahlen will, wird bitter enttäuscht. Die Filialen lehnen das Kleingeld mittlerweile ab. Nur Kunden, die mit Banknoten kommen, können also eine Einzahlung vornehmen. Das gilt nicht nur für Automaten, sondern auch für den Service am Bankschalter. 2017 wurde berichtet, dass auch die Sparda-Bank in Hannover Münzgeld ablehnte.
Wer sein Erspartes einzahlen oder in Scheine umwandeln will, hat dennoch Optionen. Nicht überall ist es jedoch möglich, Kleingeld ohne Gebühren loszuwerden. Als Grund wird der hohe Aufwand für Banken genannt, der mit der Verarbeitung des Geldes verbunden ist. Eine Möglichkeit für Verbraucher ist es, Münzgeld in spezielle Supermarkt-Automaten zu werfen und einen Einkaufsgutschein zu erhalten. Und wer das Geld lieber eintauschen und direkt sparen will, informiert sich bei verschiedenen lokalen Banken über die jeweiligen Konditionen. Es ist davon auszugehen, dass künftig noch mehr Filialen die Einzahlung von Münzen einschränken. Dass Bargeld ganz aus dem Alltag der Menschen verschwindet, ist trotz der modernen Zahlungsoptionen eher unwahrscheinlich.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














