
Wer in den letzten Tagen den Briefkasten geöffnet hat, bekam wohl einen Brief, der Rätsel aufgibt. Die Behörden warnen derzeit vor Tausenden Briefen, die bei den Haushalten eingegangen sind.
Man sollte nicht alles gleich glauben, was man liest. Derzeit erhalten Tausende Haushalte einen Brief, indem etwas Unglaubliches steht. Jetzt schalten sich auch die Behörden ein.
Sofort in den Müll werfen: Tausende Haushalte erhalten einen Brief
Tausende Haushalte erhalten einen Brief, indem sich ein Tütchen befindet. Öffnet man dieses, sieht man darin Saatkörnchen. Tatsächlich landet derzeit Saatgut in Briefen in deutschen Briefkästen. Die wenigsten können sich erklären, was es damit auf sich hat. Und die Behörden sprechen nun auch eine offizielle Warnung aus, das Saatgut auf keinen Fall in die Erde zu bringen. Zum Teil kann es sich um invasive Arten handeln, die wiederum die heimische Flora bedrohen können. Die rätselhaften Sendungen sollen von China bis nach Deutschland kommen.
Bei Kontrollen am Frankfurter Flughafen ist sogar ein Fund von über 60.000 Tütchen mit Saatgut aufgetaucht. Überhaupt aufgefallen sind diese Tüten nur, da sie keine notwendigen Pflanzengesundheitszeugnisse aufwiesen. Zum Teil befinden sich auf den Verpackungen auch falsche Beschriftungen.
Rätselhafte Briefe bei tausenden Haushalten
Derzeit sind auch die Behörden noch im Unklaren, was der eigentliche Zweck dahinter ist. Sie vermuten aber nichts Positives. Grundsätzlich sollte man bei Briefen und selbst bei offiziellen Schreiben misstrauisch bleiben, denn vielfach sind Fälschungen unterwegs, die auf das Geld der Bürger abzielen. Nach Meinung der Experten könnte eine Betrugsmaschine – nämlich das Brushing Scam – dahinterstecken. Auf diese Weise würden sich andere Unternehmen Bewertungen erschleichen oder aber die Verkäufe nach oben schrauben.
Eine andere Möglichkeit ist das Testen von Einfuhrwegen – Saatgut bietet sich dafür an, da es nicht teuer ist. Auf keinen Fall sollte man selbst diese Sendung annehmen und lieber gleich in den Müll werfen. Weitere Folgen müssen die Kunden an dieser Stelle noch nicht befürchten. Die ermittelnden Behörden bleiben an dieser Sache aber dran.














