
Das passiert wohl nur echten Glückspilzen: Eine extrem seltene 20-Cent-Münze ist in den Händen einer Person gelandet, die damit offenbar gar nicht gerechnet hat. Das steckt hinter dem überraschenden Fund.
Bei diesem Kauf hatte er sich offenbar nicht viel gedacht. Was dann geschah, lässt viele aufhorchen: Ein Glückspilz aus Bayern ist jetzt stolzer Besitzer eines begehrten Geldstücks.
Ein echter Glücksfall: Person findet extrem seltene 20-Cent-Münze
Direkt aus dem Kaffeeautomaten ist sie in die Hände einer Person aus Bayern gepurzelt: Diese 20-Cent-Münze gehört in Deutschland zu den eher seltenen Geldstücken. Langjährige Sammler wissen, worauf es üblicherweise ankommt. Schon auf den ersten Blick erkennen sie, ob eine Euromünze wie jede andere ist oder ob sie einen wertvollen Prägefehler aufweist. Echte Fehler sind nicht zu verwechseln mit einer reinen Abnutzung. Wichtig ist zum Beispiel eine erkennbare Andersartigkeit im Münzbild ‒ etwa durch eine Prägeschwäche oder durch eine doppelte Prägung. Auch die gefundene 20-Cent-Münze weist eine Besonderheit auf, jedoch anders als gedacht.
Aufgeklärt: So hoch ist der Wert der Rarität
Zwar ist der Fund aus finanzieller Hinsicht nicht besonders wertvoll ‒ auf eBay und Co. verlangen Besitzer bis zu zwei Euro. Dennoch ist die Münze eine echte Rarität, weil das Geldstück aus einem EU-Zwergstaat stammt. Dabei handelt es sich um kleine Staaten, die im Vergleich nur wenig Münzen prägen. Für Europäer aus „normalen“ Staaten sind sie daher eine Besonderheit, vor allem unter fleißigen Sammlern.
In diesem Fall hat der Kaffeeautomat eine 20-Cent-Münze aus San Marino ausgespuckt. Das Exemplar stammt aus dem Jahr 2017. Spannender wird es lediglich, wenn zu einer kleinen Auflage ein Makel auf der Münze hinzukommt, was hier jedoch nicht der Fall zu sein scheint. Dann kann ein Prägefehler auf einer Zwergstaaten-Münze den Nennwert tatsächlich um einiges erhöhen. So viel Glück ist zwar nicht vielen vergönnt. Aber wer regelmäßig auf Details achtet, erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen seltenen Fund. Der Finder aus Bayern darf sich nun jedenfalls über eine Rarität zum Behalten freuen, die ihm eine einfache Kaffeebestellung beschert hat.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Facebook, eBay)














