Beliebte Bank stellt Karten um: Nun muss man 96 Euro zahlen

Ein Mann in blauem Hemd und heller Hose steht an einem Bankautomaten mit einer EC-Karte. Der Mann schiebt seine EC-Karte in den Automatenschlitz, um Bargeld von seinem Konto abzuheben.
Symbolbild © istockphoto/Bobex-73

Bei einer weitverbreiteten und beliebten Bank stehen in Kürze einige Änderungen an. Vor allem Kunden von Kreditkarten sind von der Neuerung betroffen. Wer nicht handelt, muss tief in die Tasche greifen.

Es kommt nicht selten vor, dass Banken Umstellungen im System vornehmen. Davon sind auch häufig Kredit- und EC-Karten betroffen, was für die Kunden schon mal ins Geld gehen kann.

Unbedingt handeln: Bank stellt Karten um

Kunden der Commerzbank müssten in den vergangenen Wochen Post erhalten haben, vor allem sofern sie Inhaber einer Mastercard sind. Im vergangenen Jahr ist die Bank nämlich eine Kooperation mit Visa eingegangen und will deshalb künftig bei Kreditkarten auf diesen Anbieter setzen. Um zusätzliche Kosten zu vermeiden und den Vorgang möglichst reibungslos über die Bühne zu bringen, rät die Commerzbank zu einem frühzeitigen Wechsel. Jene, bei denen die Kreditkarte erst abgelaufen ist, wurden bereits dazu angehalten, auf Visa umzusteigen. Allen anderen sei angeraten, dem Wechsel zuzustimmen.

Sollte dies nicht der Fall sein, weil man weiterhin eine Mastercard möchte, muss man auf ein Premium-Konto umsteigen. In diesem Konto-Modell sei das Weiterführen einer Mastercard – zusätzlich zu einer Visa-Kreditkarte – möglich. Jedoch kommen damit Extrakosten auf die Kunden zu. Zum Vergleich: Ein einfaches, digitales Girokonto mit Visa-Card kostet 4,90 Euro im Monat. Die Premium-Version, in der die Mastercard inkludiert ist, kostet monatlich 12,90. Das macht einen Preisunterschied von 8 Euro im Monat und 96 Euro im Jahr.

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Commerzbank tauscht Kreditkarten aus

Ob sich die zusätzlichen Kosten lohnen, muss am Ende jeder selbst entscheiden. Jedoch haben Kunden laut der Commerzbank nicht weiter zu tun, als dem Wechsel zuzustimmen. Um alles andere kümmere sich die Bank. An der Praxistauglichkeit ändert sich nichts. Beide Kreditkarten sind in der Verwendung nahezu identisch. Für die jeweiligen Konditionen ist die Bank zuständig. Das einzige, worauf Kunden achten sollten – insbesondere wenn sie ins Ausland reisen –, ist, dass es sich um eine Kreditkarte und nicht um eine Debitkarte handelt. Diese werden von Hotels, Autovermietungen und Co. gerne mal abgelehnt. Wen noch kein Brief von der Commerzbank erreicht hat, sollte ihn zeitnah bekommen. Die Umstellung soll schrittweise erfolgen.

(Quellen: Handelsblatt, Commerzbank, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)