Besorgnis: In der gesamten Region Karlsruhe gibt es nur eine davon

Symbolbild © istockphoto/SebastianHamm

Karlsruhe-Insider: Menschen mit Behinderungen haben es im Landkreis Karlsruhe schwer eine behindertengerechte Toilette zu finden.

In der gesamten Region Karlsruhe gibt es lediglich eine behindertengerechte Toilette.


Wenn die Blase drückt, dann sucht man sich schnellstmöglich das stille Örtchen, wo man sich entladen kann.

Wenn die Pfleger und Pflegerinnen des AWO-Hauses in Karlsruhe mit den Bewohnern losziehen wollen, muss dies im Vorfeld genau geplant werden.

Von ihnen sind einige Patienten schwerstbehindert und somit auf fremde Hilfe angewiesen. Dafür müssen ins Gepäck alle Sachen, die für die Menschen wichtig sind – auch Windeln und Bettflaschen.

Nichts ist hier wie im Alltag, denn jeder Bewohner hat spezielle Bedürfnisse. Dis ist sowohl beim Essen als auch beim Gang zur Toilette so. Wenn hierbei außerhalb des Heimes die Blase drückt, ist es sofort ein Problemfall.

Lesen Sie auch
Vorwurf der Diskriminierung: Ärger beim Einlass im Ettlinger Albgaubad

In den meisten Fällen sind behindertengerechte Toiletten verschlossen und zudem Mangelware. Oftmals bleibt da nur der gang auf eine Rolli-Toilette, falls eine vorhanden ist.

Hier ist Nachbesserung ein dringendes Bedürfnis.