Bis 36.000 Euro: Neuer Zuschuss für Millionen Bürger im Gespräch

Eine Frau hält in ihren Händen ein Portemonnaie mit vielen Geldscheinen. Zu sehen sind mehrere 200-Euro-Scheine und dahinter einige grüne 100-Euro-Scheine.
Symbolbild © istockphoto/PicTour Studio

Nun ist es raus: Bis zu 36.000 Euro könnten es sein, von denen Millionen Menschen vielleicht schon bald profitieren. Als gerecht empfinden einige die Neuregelung jedoch nicht. Sie üben Kritik an den Plänen.

Ein besonderes Konzept der Bundesregierung verspricht finanzielle Entlastung. Aber nicht jeder freut sich über die geplante Umsetzung. Denn es gibt klare Verlierer.

Neue Pläne der Regierung sorgen für Aufsehen ‒ das steckt dahinter

Das überlastete Rentensystem steht in der Kritik. Besserung ist vorerst wohl nicht in Sicht: Das Bundesamt für Statistik geht von einer deutlichen Zunahme der Menschen im Rentenalter aus ‒ und das dürfte die Situation in Zukunft verschärfen. Demnach soll jeder vierte Bürger bis 2035 das reguläre Rentenalter erreicht haben.

Weil auch immer mehr Fachkräfte fehlen, hat sich die Regierung nun etwas überlegt. Sie plant die sogenannte Aktivrente. Schon ab 2026 geht es los. Älteren Beschäftigten soll sie eine Motivation bieten, freiwillig länger im Job zu bleiben, also auch über das Rentenalter hinaus. Der Vorteil wäre ein steuerfreier Verdienst in Höhe von bis zu 24.000 Euro, monatlich 2.000 Euro. Zumindest heißt es so im Koalitionsvertrag. Doch jetzt sorgt eine neue Entwicklung für Wirbel.

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Viel Kritik: Nicht jeder profitiert vom geplanten Bonus

Mittlerweile sind nicht nur 24.000 Euro, sondern ganze 36.000 Euro im Gespräch. Demnach würde sich der Betrag aus dem Grundfreibetrag in Höhe von etwa 12.000 Euro sowie dem monatlichen Verdienst in Höhe von bis zu 2.000 Euro zusammensetzen. Weitere Details zum Steuerbonus, auf die Arbeitnehmer gespannt warten, dürften bald folgen.

Sozialverbände machen derweil auf die Probleme der geplanten Aktivrente aufmerksam. Demnach kommt es durch das Programm wohl nicht nur zu hohen Steuerausfällen für Deutschland, sondern nach aktuellem Stand auch zum Ausschluss von Minijobbern und Selbstständigen. Diese bleiben faktisch auf der Strecke. Zudem würde man mit der Aktivrente vor allem gesunde Personen in Berufen ansprechen, die im Vergleich weniger belastend sind. Für ältere Angestellte mit Einschränkungen sind die Optionen begrenzt ‒ und das empfinden Kritiker als ungerecht.