Bis zu 200 Euro pro Bürger: Neuer Zuschuss wurde freigegeben

Auf dem Bild ist eine Hand zu sehen, die mehrere Euro-Geldscheine fächerartig vor einem klaren blauen Himmel hält. Deutlich zu erkennen sind Scheine im Wert von 50, 20 und 10 Euro.
Symbolbild © istockphoto/Rmcarvalho

Gerade Menschen, die wenig Geld haben, können sich jetzt freuen, denn ein neuer Zuschuss pro Bürger mit bis zu 200 Euro wurde freigegeben. Dies sorgt für eine große finanzielle Erleichterung.

Wer jeden Monat finanziell zu kämpfen hat, kann jetzt ein wenig aufatmen, denn bis zu 200 Euro pro Bürger gibt es jetzt zusätzlich. Den Zuschuss kennen die wenigsten, weshalb so manche Anspruchsberechtigte ihn nicht beantragt haben.

Eine weitere Erleichterung: Verbraucher sollen entlastet werden

Mit Blick auf das neue Jahr wird so manchem Bürger hierzulande angst und bange. Denn für 2026 haben sich bereits zahlreiche Verteuerungen angekündigt, sodass die Menschen einfach nicht mehr wissen, wie sie im Monat über die Runden kommen sollen. So steigt im neuen Jahr der Preis für eine Tonne CO2, und auch die Netzentgelte der einzelnen Energieversorger sollen wieder steigen.

Deshalb hat die Bundesregierung bereits angekündigt, die Bürger mithilfe des Klima- und Transformationsfonds entlasten zu wollen. Bei einem durchschnittlichen Ein-Personen-Haushalt soll die Entlastung zwischen 50 und 80 Euro liegen. Über weitere finanzielle Erleichterungen debattiert die Bundesregierung noch.

Bis zu 200 Euro pro Bürger: Neuer Zuschuss schafft weitere Erleichterung

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Auch wenn sich die Zuschüsse bisher gut anhören, gibt es auch in diesem Jahr noch etwas, das den Bürgern die Sorgenfalten auf die Stirn treibt: die Neben- und Jahresendabrechnungen. Viele Energieversorger legen letztere auf Ende November/Anfang Dezember. Bei denjenigen, die nachzahlen müssen, wird nicht nur die Restforderung fällig. Sie müssen ab sofort auch höhere Abschläge zahlen.

Gerade Geringverdiener und Rentner kommen jetzt ins Straucheln. Diejenigen, die zu viel verdienen, um staatliche Zuschüsse zu erhalten und zu wenig, um davon sorgenfrei leben zu können. Genau hier kommt nun der neue Zuschuss ins Spiel. Dieser kommt aus der Kirchensteuer. Die Kirchenverbände haben nämlich beschlossen, die Einnahmen aus dem Energiefonds denjenigen zukommen zu lassen, die aufgrund der gestiegenen Energiekosten in finanzielle Notlage geraten. Jedem Bürger stehen maximal 200 Euro zu. Bei Mehr-Personen-Haushalten gibt es maximal 150 Euro pro Familienmitglied. Einen Antrag kann man bei den Kirchenverbänden, zum Beispiel der Caritas, stellen. Vor Ort erfährt man auch, ob die Gelder noch zur Verfügung stehen oder bereits verbraucht wurden.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Caritas, Diakonie, Energiefonds-Informationen)