
Damit sich die Betroffenen bis zu 3.000 Euro sichern können, ist ein Kreuz entscheidend. Vergisst man dieses, verschenkt man bares Geld bei der Steuer. Darauf muss man unbedingt achten.
Damit kein Geld beim Finanzamt verschenkt wird, müssen Steuerzahler auf Details achten. Insbesondere für Rentner mit Behinderung winkt durch das richtige Vorgehen eine spürbare Steuerersparnis von bis zu 3.000 Euro. Dabei erweist sich ein bestimmtes Kreuz als entscheidend.
Frist am 31.7. – Zahlreiche Menschen müssen sich um die Steuererklärung kümmern
Viele Steuerzahler in Deutschland dürften nun wieder bangen und wahrlich in ihren Unterlagen rotieren. Denn am 31.7. endet die Abgabe für die Steuererklärung. Wer sie ohne Begründung später abgibt, muss mit Konsequenzen rechnen. Die erste ist eine Mahnung mit der Aufforderung, die Steuererklärung innerhalb einer bestimmten Frist nachzureichen. Tut man dies nicht, können sogar Zwangsgelder die Folge sein.
Doch nicht alle fürchten die Steuererklärung. Denn sie kann auch Geld zurückbringen und sogar Vorteile für den Steuerzahler bedeuten. Dabei muss man jedoch bestimmte Dinge beachten. Sonst sind die Vorteile vertan.
Dieses Kreuz ist entscheidend: Betroffene können sich viel Geld sichern
Schätzungen zufolge müssen neben Millionen Arbeitnehmern und Selbstständigen auch sechs bis sieben Millionen Rentner jedes Jahr ihre Steuererklärung abgeben. Denn sie liegen mit ihrer Rente über dem Freibetrag. Dies wissen viele nicht und ziehen sich auf diese Weise die ersten Mahnungen und sogar Bußgeldandrohungen zu. Denn wer nicht reagiert, macht es noch schlimmer.
Diejenigen Rentner, die ihre Steuererklärung abgeben, übersehen oftmals jedoch ihre Vorteile und verschenken so bares Geld. Sie sehen oftmals keine Möglichkeit, ihre Steuerlast zu senken, da sie beispielsweise keine berufsbedingten Ausgaben mehr haben. Doch viele von ihnen haben einen Grad der Behinderung. Setzen sie dieses Kreuz, bekommen sie den Behinderten-Pauschbetrag von bis zu 2.840 Euro. Dafür muss man keine Belege einreichen. Dieser Betrag mindert das zu versteuernde Einkommen, womit auch die zu zahlenden Steuern sinken. Die 2.840 Euro gelten für den GdB 100. Beim GdB 20, also einem Behindertengrad von 20 Prozent, sind dies schon 384 Euro. Es lohnt sich also.
(Quellen: BMF, BZSt, VLH)














