Blutsauger: Gefährliche Parasiten stecken in Weihnachtsbäumen

Man sieht einen kleinen Weihnachtsbaum, von dem ein Zweig abgefallen ist und der auf dem Boden liegt. Daneben befindet sich eine kleine rote Säge sowie ein professioneller Weihnachtsbaumständer für den Stumpf des Baumes.
Symbolbild © istockphoto/koldunova

Mit dem 1. Dezember beginnt in vielen Haushalten die Weihnachtszeit. Zahlreiche Menschen stellen ihren Weihnachtsbaum frühzeitig auf und beginnen mit den Vorbereitungen für das Fest. Dabei können in Weihnachtsbäumen Parasiten stecken.

Für viele Haushalte gehört der Baum nicht mehr ausschließlich zu den Feiertagen selbst, sondern begleitet den gesamten Advent. Der Weihnachtsbaum ist ein fester Bestandteil der Weihnachtskultur und hat sich über viele Jahrzehnte hinweg als zentrales Symbol des Festes etabliert.

Langjähriger Brauch: Seit Generationen Teil des Weihnachtsfestes

Der Brauch rund um den Weihnachtsbaum verbreitete sich im 19. Jahrhundert in weiten Teilen Europas. Heute gehört der Baum in den meisten Haushalten selbstverständlich zur Weihnachtsdekoration. Neben dem Kauf im Handel entscheiden sich viele Familien dafür, ihren Weihnachtsbaum selbst auszusuchen. In speziell ausgewiesenen Wäldern oder auf Weihnachtsbaumplantagen können Bäume eigenständig gefällt werden. Dieses Vorgehen wird vor allem aus Gründen der Tradition und der Regionalität geschätzt. Allerdings kann dies einige Risiken mit sich tragen.

Gefahr: Parasiten stecken in Weihnachtsbäumen

Damit der Weihnachtsbaum seine Schönheit über die Feiertage hinweg behält, ist die richtige Pflege entscheidend. Frisch geschlagen sollte er möglichst kühl gelagert und erst kurz vor dem Aufstellen angeschnitten werden, damit er ausreichend Wasser aufnehmen kann. Im Wohnzimmer gilt: je kühler der Standort, desto länger bleibt der Baum frisch. Ideal sind Temperaturen unter 20 Grad und ausreichend Wasser im Ständer. Heizkörper in direkter Nähe verkürzen hingegen die Lebensdauer erheblich. Tägliches Nachfüllen des Wassers ist unerlässlich, da ein Baum mehrere Liter pro Tag aufnehmen kann.

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So schön ein Weihnachtsbaum auch sein mag, gibt es einen Aspekt, der immer wieder für Aufmerksamkeit sorgt. In der Vorweihnachtszeit tauchen regelmäßig Hinweise darauf auf, dass mit dem Baum auch unerwünschte Gäste ins Haus gelangen können. Gemeint sind Zecken, die sich bei milden Temperaturen nicht in Winterruhe befinden. Steigen die Werte über etwa sieben Grad Celsius, werden die Tiere wieder aktiv. Wer seinen Weihnachtsbaum selbst in der Natur fällt oder lagert, kann unter Umständen einzelne Zecken an Zweigen oder Nadeln mitnehmen. Zwar handelt es sich dabei um einen seltenen, aber grundsätzlich möglichen Vorgang, der bei der Auswahl und dem Transport des Baumes berücksichtigt werden sollte.

(Quellen: Seuchenschutz, Verbraucherschutz)