Bürger zahlen kräftig drauf: Diese Dinge werden 2026 noch teurer

Eine nicht zu erkennende Frau hält in ihrer linken Hand ein braunes Portemonnaie. In diesem befinden sich Geldkarten und eine Krankenkassenkarte. Mit der rechten Hand nimmt sie einen 10-Euro, zwei 20-Euro- und einen 50-Euro-Schein heraus.
Symbolbild © imago/Fotostand

Ein teures Jahr neigt sich dem Ende zu – und vielleicht beginnt ein noch kostspieligeres. Was ab 2026 für Verbraucher nun teurer wird, warum die Preise steigen und wie Konsumenten am besten sparen können.

Für viele Verbraucher war 2025 ein teures Pflaster. Jetzt hoffen sie auf Besserung. Allerdings müssen sie in einigen Bereichen des alltäglichen Lebens tiefer in die Tasche greifen.

Aufgepasst: Was 2026 nun teurer wird 

Regionale Stromversorger haben angekündigt, dass sie an der Preisschraube drehen wollen. Aber die Kosten steigen nicht ‒ sie fallen. Während viele Haushalte ab 2026 also etwas weniger für Strom zahlen dürften, müssen sich viele auch auf steigende Kosten gefasst machen, die in anderen Bereichen auf sie zukommen. Zum Beispiel werden bestimmte Lebensmittel und speziell Importprodukte teurer, weil neue Regelungen zum Schutz der Umwelt die Kosten steigern. Zu nennen sind unter anderem Kaffee, Nahrungsmittel mit Palmöl und Kakao.

Nicht nur in den Supermärkten tut sich etwas. Auch die Mobilitätsausgaben steigen für Verbraucher. Damit das Deutschland-Ticket finanzierbar bleibt, wurde ein neuer Preis beschlossen. Künftig zahlen Abonnenten fünf Euro drauf und somit monatlich 63 Euro. Die Deutsche Bahn hatte auf die Notwendigkeit einer aktiven Zustimmung durch Kunden hingewiesen. Wer mit dem neuen Preis nicht einverstanden ist, erhält demnach die automatische Kündigung. Wer lieber das Auto nutzt, zahlt im neuen Jahr ebenfalls mehr. Das Tanken wird kostspieliger. Der ADAC weist darauf hin, dass der CO₂-Preis für Sprit steigt, wobei die tatsächliche Teuerung bei Benzin und Diesel zusätzlich von weiteren Faktoren abhängt. Auch fordert der Club Ausgleichsmaßnahmen für Fahrer, damit diese finanziell weniger belastet werden.

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Steigende Kosten: So sparen Verbraucher jetzt

Ob bei der Gasrechnung, beim Wocheneinkauf oder beim Abschluss von Versicherungen: Wer im neuen Jahr sparen will, achtet auf einen nachhaltigen Konsum, vergleicht Preise, nutzt bei Bedarf Spar-Apps und stellt sich beispielsweise eine Liste mit Einnahmen und Ausgaben für eine bessere Übersicht zusammen. Vor allem beim Einkaufen kann der Wechsel von Markenprodukten auf Eigenmarken manchmal einen Unterschied machen, wie Verbraucherschützer erklären. Wie viel teurer das neue Jahr insgesamt wird, bleibt vorerst jedoch unklar.

(Quellen: Bundesregierung, Bundesrat, Bundesfinanzministerium, Deutsche Rentenversicherung)