
Viele Menschen in Deutschland sind auf staatliche Unterstützung angewiesen, weil Einkommen und Lebenshaltungskosten auseinandergehen. Das betrifft Miete, Energie und Lebensmittel. Einige Zuschüsse gibt es obendrauf.
Viele Menschen in Deutschland kommen mit ihrem Einkommen kaum noch aus und greifen deshalb auf staatliche Hilfen zurück. Steigende Mieten, hohe Energiepreise und teure Lebensmittel belasten hauptsächlich Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen.
Bürgergeld in Deutschland hilft Millionen Menschen
Das Bürgergeld richtet sich in Deutschland an Menschen, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen sichern können. Dazu zählen vorrangig erwerbsfähige Personen ohne Job sowie Menschen, deren Einkommen nicht zum Leben reicht. Auch Familien mit geringem Einkommen können aufstockende Leistungen erhalten. Die Jobcenter prüfen den Anspruch und unterstützen zusätzlich bei der Arbeitssuche, Qualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt. Ziel der Leistung bleibt es, das Existenzminimum zu sichern und gleichzeitig den Weg zurück in Beschäftigung zu erleichtern.
Bürgergeld in Deutschland: Diese Zuschüsse gibt es obendrauf
Politische Debatten in Deutschland befassen sich seit einiger Zeit mit einer möglichen Reform des Bürgergeldsystems. Vertreter verschiedener Parteien diskutieren, Leistungen stärker zu vereinheitlichen und stärker auf den Begriff Grundsicherung zu setzen. Ziel solcher Vorschläge ist es, Abläufe in den Behörden zu vereinfachen und mehr Druck zur Arbeitsaufnahme zu erzeugen. Gleichzeitig warnen Kritiker vor Kürzungen und höheren Hürden für Betroffene. Bereits ab Mitte Juli ersetzt die Grundsicherung das Bürgergeld.
Viele Menschen mit geringem Einkommen können in Deutschland neben dem Bürgergeld weitere staatliche Leistungen erhalten. Die Familienkasse zahlt Kindergeld für Kinder, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Wer arbeitet, aber nur wenig verdient, kann unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich Kinderzuschlag bekommen. Kommunen unterstützen einkommensschwache Haushalte beim Wohngeld und entlasten damit bei den Wohnkosten. In bestimmten Fällen tragen Jobcenter oder andere Stellen auch Beiträge zur Krankenversicherung. Diese Leistungen sind gesetzlich geregelt, müssen aber beantragt werden und gelten nur, wenn die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesministerium für Arbeit und Soziales)














