
Die Nachricht überrascht wohl kaum noch jemanden, dass Millionen Autofahrer bald mehr bezahlen müssen. Und gemeint ist damit dieses Mal mehr als nur der Sprit.
Sehr zum Leidwesen von Millionen Bürgern, müssen Autofahrer bald mehr bezahlen. Und diese Mehrkosten betreffen nicht nur den Sprit oder die Reparaturen. Nun wird es auch in einem anderen Bereich bald deutlich teurer.
Wechsel zum neuen Jahr: Versicherungen schreiben Kunden an
Wer ein Auto besitzt und auch die dazugehörige Versicherung bezahlt, weiß, dass mit dem November das Schreiben kommt, wie viel an Beitrag für das kommende Jahr fällig wird. Im Fernsehen häufen sich in der Werbung die Spots für einen Versichererwechsel, in denen immer wieder auf den Stichtag 30. November hingewiesen wird. Dies ist schon länger gängige Praxis, denn die Autoversicherungen kämpfen dann um ihre Kunden, um sie zu halten. Andere kämpfen, um neue Kunden dazuzugewinnen. Ob man im neuen Jahr mehr bezahlt, hängt von einigen Faktoren ab.
Millionen Autofahrer müssen bald mehr bezahlen: Verteuerung kann nicht verhindert werden
Wie viel man für seine Autoversicherung bezahlt, hängt unter anderem davon ab, welches Modell man fährt, wo man wohnt, wer das Fahrzeug alles nutzen darf und wie viele Kilometer man im Jahr mit dem Auto unterwegs ist. Obwohl die Berechnung des Beitrags sehr komplex ist, lässt sich sagen, dass ein Modell, das öfter in Unfälle verwickelt ist, gestohlen wird oder dessen Ersatzteile besonders teuer sind, mehr kostet als eines, auf das diese Faktoren nicht zutreffen. Und wer in einer Großstadt wohnt, bezahlt auch eine höhere Versicherungsprämie als jemand, der auf dem Land lebt.
Mit dem neuen Jahr ändern die Versicherungen ihre Regional- und Typklassen und passen die Beiträge somit an die neuesten Auswertungen über Wohnort, Schadenshäufigkeit usw. an. Die Erhöhung betrifft 76 Bezirke, die nun neue Regionalklassen erhalten. Besonders teuer soll es für Autofahrer in Hessen und Nordrhein-Westfalen werden. Die Hochstufungen betreffen 48 Bezirke mit ca. fünf Millionen Autofahrern. Insgesamt müssen ca. zehn Millionen Autofahrer in diesem Jahr mit einer höheren Prämie rechnen.
(Quellen: Statista, deutsche Autoversicherer, ADAC)














