Bundesamt warnt Bürger vor alter Ostertradition – „Jeder macht es“

Frühlingshafte Osterdekoration in einem hellen Raum. Eine Person in fliederfarbenem Pullover hängt ein eiförmiges Osterornament an einen Strauß aus Palmkätzchenzweigen. Die Zweige stehen in einer Vase auf einem Tisch.
Symbolbild © istockphoto/SolStock

Rund um die Osterfeiertage droht ein spezielles Risiko: Dieses Bundesamt warnt Bürger vor einer gefährlichen Tradition, die viele Familien kennen, lieben – und oft unterschätzen. Deshalb ist nun besondere Vorsicht geboten.

Viele tun es immer wieder und kommen mit etwas Glück davon. Allerdings raten Fachleute dringend davon ab, dieser Gewohnheit nachzugehen, die insbesondere an den Feiertagen häufiger vorkommen dürfte.

Die Osterfeiertage sind da ‒ und bringen ein Risiko mit sich

Ostern lädt zum gemeinsamen Essen, zur Eiersuche und zum Entspannen mit den Liebsten ein. Ausgerechnet vor den Feiertagen häuften sich allerdings die Meldungen rund um eine Eierknappheit in Deutschland. Die Vogelgrippe hat zahlreiche Hühner erwischt. Auch die Newcastle-Krankheit ‒ ebenfalls eine Viruserkrankung ‒ spielt eine wichtige Rolle. Hinzu kommt die starke Nachfrage nach Eiern zum Färben. Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) spricht von einer insgesamt herausfordernden Lage, doch Verbraucher müssen sich offenbar dennoch keine Gedanken um die Versorgung in den Märkten machen.

Eier werden allerdings nicht nur gebraucht, um sie mit der ganzen Familie bemalen zu können: Auch bei einer weiteren Ostertradition spielen sie eine Rolle ‒ und zwar als Zutat beim gemeinsamen Backen. Wer Osterplätzchen, Hefekranz und Co. zubereitet, muss allerdings aufpassen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) macht auf einen gefährlichen Umstand aufmerksam, der zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann.

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Aufgepasst: Bundesamt warnt Bürger vor dieser Gefahr

Viele erinnern sich an ihre eigenen Kindheitstage zurück, wenn sie ans Backen und Naschen denken. Und fast jeder hat es selbst schon einmal getan: den rohen Teig vom Löffel abgeleckt. Dabei ist vielleicht nichts passiert, doch in Sicherheit sollte man sich deshalb nicht wiegen. Sogenannte STEC-Bakterien in rohem Mehl, vor denen das Bundesamt warnt, können starke Magen-Darm-Probleme verursachen.

Außerdem besteht bei rohen Eiern eine Salmonellengefahr. Aus Sicherheitsgründen wird deshalb davon abgeraten, den unfertigen Backteig zu naschen. Nur so stellen Familien sicher, dass es nicht zu Durchfall oder anderen Gesundheitsproblemen kommt. Wichtig ist deshalb auch, rohen Teig nicht herumliegen zu lassen und sich die Hände ‒ gemeinsam mit dem Nachwuchs ‒ gründlich zu waschen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Bundesinstitut für Risikobewertung)