
Das lässt sich die Inhaberin dieses Cafés nicht gefallen. Sie hat einige populäre Produkte kurzerhand aus der Speisekarte gestrichen. Die ungewöhnliche Entscheidung hat einen speziellen Hintergrund, auf den sie aufmerksamen machen will.
Es ist eine klare Haltung der Betreiberin. Die Café-Chefin und ihr Team haben sich für eine drastische Maßnahme entschieden. Sie hat direkte Auswirkungen auf die Besucher.
Aus Speisekarte gestrichen: Das können Gäste hier nicht mehr bestellen
Ob eine Gebühr für das Wegbleiben trotz Reservierung, kürzere Öffnungszeiten oder eine kleinere Speisekarte: Um in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zu überleben, entscheiden sich immer mehr Gastronomen für kreative Lösungen. Seit mehreren Jahren sinken die Umsätze in der Branche, während die Betriebskosten höher ausfallen. Auch diese Café-Betreiberin ist jetzt einen außergewöhnlichen Schritt gegangen ‒ allerdings aus einem Grund, den viele Gäste unterstützen dürften.
Aufgrund der derzeitigen US-Politik herrscht eine angespannte Stimmung in Deutschland und der Welt, die sich nicht nur auf die Wirtschaft auswirkt. Auch viele Bürger in Europa zeigen sich kritisch und solidarisieren sich mit den Menschen in den Staaten. Katja Helbig, die das Erlanger Café „Brazil“ betreibt, zeigt mit ihrem Team ebenfalls klare Haltung. Man habe sich dazu entschlossen, amerikanische Marken aus der Speisekarte zu streichen und so ein Zeichen zu setzen. Das wirkt sich auch auf die Kunden aus.
Diese Marken finden Besucher nicht mehr auf der Karte
Wer zum Beispiel eine Coca-Cola bestellen will, muss auf Alternativen ausweichen. Die Marke habe man von der Karte entfernt. Auch die bekannten Heinz-Produkte haben ihren Ursprung in den Staaten. Gleiches gilt für amerikanische Whiskeys. Diese Produkte habe man gestrichen. Viel Kritik hat das Café für die Aktion offenbar nicht geerntet, eher im Gegenteil. Laut Helbig seien die Reaktionen positiv ausgefallen. Zudem freue man sich nun darüber, dass viele Seiten die Aktion wahrnähmen. Auf das Geschäft wirkt sich die Entscheidung demnach wohl nicht negativ aus. Ob die gestrichenen Marken in Zukunft wieder auf der Speisekarte landen werden, ist unklar.














