CO2-Steuer steigt an: Heizen wird wieder teurer in Deutschland

Männerhände halten eine Brieftasche mit vielen sichtbaren Geldscheinen im entsprechenden Fach. Der Mann hält sein Portemonnaie vor die Heizung. Man sieht den Regler und den Heizkörper im Hintergrund.
Symbolbild © istockphoto/Christian Horz

Und erneut gibt es keine gute Nachricht für die Verbraucher. In Deutschland wird das Heizen bald wieder teurer, denn die CO2-Steuer steigt an. Hier muss man nun einiges beachten und gegebenenfalls handeln.

Gerade ist es richtig kalt und die Heizungen in den deutschen Haushalten laufen auf Hochtouren. Mit der kalten Jahreszeit kommt jedoch auch eine schlechte Nachricht: Das Heizen wird hierzulande nämlich wieder teurer.

Keine gute Laune zum Jahresende: Neue Teuerung kommt auf Bürger zu

Eine Nachricht nach der anderen vermiest den Bürgern in Deutschland derzeit die Laune. Das Weihnachtsfest steht bereits unter keinem guten Stern. Die Süßigkeiten, die in der Adventszeit so gern vertilgt werden, sind massiv im Preis gestiegen. Und auch der Tannenbaum und die Geschenke reißen ein größeres Loch in die Haushaltskassen als noch vor einem Jahr. Hinzu kommt die Angst, dass es Traditionsgerichte vielleicht nicht geben wird oder aber auch diese deutlich teurer werden. Vielen haben diese ständig schlechten Nachrichten die Vorfreude aufs Weihnachtsfest wohl getrübt. Nun gibt es eine weitere Neuigkeit, die wohl nicht gerade zur Stimmungsaufhellung beitragen wird.

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Heizen wird teurer: Darauf müssen sich die Bürger bald einstellen

Dass das Heizen im nächsten Jahr teurer wird, ist keine Neuigkeit. Die Netzentgelte sollen angehoben werden und damit steigen auch die Heizkosten. Diese Erhöhung will Bundeskanzler Merz, wie bereits angekündigt, durch Zuschüsse abmildern. Doch nun kommt eine weitere Teuerung hinzu, gegen die auch die Politik nichts ausrichten kann. Denn seit 2021 ist sie beschlossene Sache.

So steigt ab 2026 der Preis pro Tonne CO2 von 55 Euro auf einen Betrag zwischen 55 und 65 Euro. Damit erhöhen sich auch wieder die Preise für alle fossilen Brennstoffe. Dies bedeutet konkret, dass sich die Bürger auf eine höhere Rechnung ihres Energieversorgers einstellen müssen. Im Durchschnitt, so rechnen Experten, könnte dies eine Erhöhung von ca. 100 Euro im Jahr ausmachen. Was viele nicht wissen: Die CO2-Steuer wird zwischen Vermieter und Mieter aufgeteilt und muss korrekt ausgewiesen werden. Wer selbst einen Vertrag mit einem Energieversorger geschlossen hat, muss sich um die Umlegung des Vermieter-Anteils auf diesen selbst kümmern.

(Quellen: Bundeswirtschaftsministerium, ADAC)