
Einem weiteren Traditionsunternehmen droht nun ein massiver Stellenabbau. Besonders betroffen davon sind die deutschen Standorte des Unternehmens. Sie alle müssen sich einer intensiven Analyse unterziehen.
Eigentlich gehört eine solche Meldung schon zu den Standard-Tagesnews, und doch trifft es die Menschen immer wie ein Schlag vor den Kopf. Einem weiteren Traditionsunternehmen droht ein massiver Stellenabbau. Im Visier: die deutschen Standorte.
Große Unternehmen auf Sparkurs – an den Standorten herrscht Unzufriedenheit
Der Teufelskreis will sich einfach nicht auflösen. Durch steigenden Konkurrenzdruck und ausbleibende Umsätze sehen sich immer mehr Unternehmen in die Enge getrieben. Um überleben zu können, müssen sie einen, zum Teil radikalen, Sparkurs fahren. Ein besonders großer Posten steht dabei immer ganz oben auf der Liste: die Personalkosten. Und so setzen die Firmen den Rotstift zuerst beim Personal an und streichen Stellen, um die Kosten senken zu können. Manchmal sind die Streichungen so massiv, dass diesen ganze Standorte zum Opfer fallen. Besonders häufig sieht man dies derzeit in der Automobilbranche und den Zuliefererbetrieben. Zudem hört man immer wieder, dass die Unternehmen mit dem Standort Deutschland extrem unzufrieden sind und deshalb immer mehr die Überlegung anstellen, ihre Werke ins Ausland zu verlegen. Hier ist das Personal nicht nur günstiger, sondern die Auflagen weniger bürokratisch.
Traditionsunternehmen droht Stellenabbau: Deutsche Standorte im Visier
Die Unzufriedenheit packt nun auch ein weiteres Traditionsunternehmen, das in Deutschland einige Standorte unterhält. Ca. 7.000 Mitarbeiter sind beim Anlagen- und Maschinenbauer Voith in Deutschland angestellt. Die Standorte verteilen sich auf unterschiedliche Bundesländer und sorgen so in einigen Regionen für eine gute Beschäftigung.
Doch damit soll bald Schluss sein. Bis zu 2.500 Stellen will das Unternehmen in zwei Jahren abbauen. Insbesondere die deutschen Standorte stehen dabei unter besonders scharfer Beobachtung. Denn der Anlagenbauer bemängelt das, was viele andere Unternehmen hierzulande auch stört: Die Auflagen sind extrem streng reguliert, die Kosten und der bürokratische Aufwand einfach zu hoch. Zwar wolle man nicht nur deutsche Standorte ins Visier nehmen. Doch hierzulande würden sich die Ausgaben einfach nicht rentieren. Der Standort Deutschland ist einfach zu teuer.
(Quellen: Voith, Handelsblatt, dpa)














