
Diese Nachricht schlägt ein wie eine Bombe: Trotz mehrerer Auszeichnungen ist ein deutscher Getränkehersteller insolvent. Die Angestellten blicken nun in eine unsichere Zukunft. Keiner weiß, ob es das endgültige Aus bedeutet.
Die Pleitewelle rollt unaufhaltsam über Deutschland hinweg und erreicht nun das nächste große Unternehmen. Ein deutscher Getränkehersteller ist insolvent. Trotz vieler Auszeichnungen müssen die Mitarbeiter jetzt bangen.
Nächster deutscher Getränkehersteller ist insolvent – „Kein Ende in Sicht“
Die Nachrichten um weitere Unternehmen, die in die Pleite geschlittert sind, nehmen einfach nicht ab. Gefühlt jeden Tag geht eine Firma pleite. Die Statistik zeigt: Im Vergleich zum Januar 2024 hat die Zahl der Insolvenzen um 24 Prozent zugenommen. Im ersten Monat des Jahres betrug die Anzahl 1.342. Damit setzt sich der Trend des Insolvenzgeschehens aus den Monaten November und Dezember fort. Das Schlimme: Bislang können Experten auch keine Entwarnung geben, denn sie sehen noch lange kein Ende. Im Gegenteil: Viele Faktoren sprechen dafür, dass es die nächsten Monate noch so weitergeht.
Deutscher Getränkehersteller beklagt allgemeine Situation
Die Insolvenz des hier gemeinten Getränkeherstellers ist deshalb so unvorstellbar, weil die Sauerland Distillers GmbH aus Lüdenscheid in der Vergangenheit so viele Auszeichnungen bekommen hat, unter anderem für ihren mehrfach national und international ausgezeichneten „Woodland Gin“. Das Unternehmen startete seinen kometenhaften Aufstieg im Jahr 2017. Doch all das hilft jetzt nichts mehr, denn wie so viele andere Unternehmen beklagt der Getränkehersteller die massiv gestiegenen Kosten für Energie und Produktion sowie die Rohstoffe.
Auf der anderen Seite gehen die Umsätze massiv zurück. Mit der guten Qualität der Getränke geht natürlich auch ein höherer Preis einher. Diesen wollen die Kunden jedoch anscheinend nicht mehr zahlen. Denn für einen halben Liter „Woodland Gin“ bezahlt man ca. 40 Euro. Und obwohl gleichwertige Produkte ungefähr genauso viel kosten, kann man die Kunden wohl nicht überzeugen. Dennoch sehen alle optimistisch in die Zukunft. Sowohl der Geschäftsführer als auch der Insolvenzverwalter haben bekannt gegeben, dass man sehr gute Gespräche mit der Hauptgläubigerin geführt habe. Auch einen Investor habe man bereits gefunden, der Besitzer des Hotels Seegarten am Sorpesee, Olaf Baumeister, der das Unternehmen an sein eigenes anbinden wolle. Sowohl die Marke als auch die Arbeitsplätze sollen so erhalten bleiben.














