
Für Millionen Menschen ist es nun bittere Realität: Deutschland streicht das Klimageld. Der CO₂-Preis dagegen steigt an und bedeutet eine harte Belastung für viele Haushalte.
Deutschland streicht das Klimageld und sorgt damit für mehr finanzielle Sorgen bei Millionen Menschen. Gerade eine besondere Gruppe trifft es besonders hart und läutet ein neues Jahr voller Sorgen ein.
CO₂-Preis steigt: „Merken es beim Tanken und Heizen“
Bereits länger bekannt ist den meisten, dass der CO₂-Preis mit jedem Jahr ansteigt. Inzwischen wird er in einem Preisrahmen, der sich zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne bewegt, vom Markt festgelegt. Dies ist eine Vorbereitung auf das nächste Jahr, in dem es keine Preisbegrenzungen mehr gibt und der Markt vollständig den Preis bestimmt.
Die Menschen merken diese Verteuerung jeden Tag. Wer beispielsweise im neuen Jahr tanken musste, hat bereits einige Cents mehr pro Liter Benzin, Diesel oder Erdgas bezahlt. Und auch das Heizen ist teurer geworden. Spätestens bei der nächsten Endabrechnung werden sich Millionen Verbraucher verwundert die Augen reiben. Dabei bleibt jedoch ein Versprechen aus, und das macht es den Menschen noch schwerer.
Deutschland streicht Klimageld: Millionen Menschen betroffen
Ursprünglich hatte die Bundesregierung bereits 2021 geplant, die Menschen bei der CO2-Bepreisung entlasten zu wollen. Damals rechneten Experten aus, dass es sich wohl um einen Betrag zwischen 250 und 300 Euro handeln würde. Letzten Endes scheiterte das Vorhaben daran, dass es keinen Auszahlungsmechanismus gegeben habe. Diesen gibt es inzwischen. Doch Deutschland hat das Klimageld für Millionen Menschen gestrichen.
Das Streichen des Klimageldes hat viele getroffen. Dennoch bleiben sie nicht ohne Unterstützung. Es gibt nämlich bereits greifende Maßnahmen, die den höheren CO2-Preis ausgleichen sollen. Zum einen steigt die Entfernungspauschale gleich ab dem ersten Kilometer auf 38 Cent. Bei Menschen mit niedrigem Einkommen greift die Mobilitätspauschale – und zwar unbefristet. Außerdem fangen Bundesmittel die erhöhten Stromnetzentgelte auf. Und auch die Gasspeicherumlage entfällt für private Haushalte komplett. Obwohl dieses Maßnahmen-Paket einiges an finanzieller Unterstützung bietet, empfinden Kritiker dies nicht als gerecht. Gerade sozial schwache Menschen würden auf den hohen Kosten sitzen bleiben.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesumweltministerium, Correctiv, dpa)














