
Nach der Entwicklung der letzten Monate mag dies kaum jemanden verwundern: Mittlerweile zählt Deutschland zu den teuersten Ländern der Welt. Experten sehen darin jedoch auch Vorteile für die Bevölkerung.
In einem Ranking zu den Lebenshaltungskosten zählt Deutschland inzwischen zu den teuersten Ländern der Welt. Die Preise für Mieten, Lebensmittel und Energie haben neue Höchstwerte erreicht.
Gestiegene Kosten treiben die Menschen zur Verzweiflung: Deutschland ist nicht das einzige Land
Die Mieten schießen in die Höhe, denn Wohnraum in Deutschland ist nicht nur teurer geworden, sondern auch echte Mangelware. Immer mehr Bürger suchen verzweifelt eine bezahlbare Bleibe. Auch die Kosten für Lebensmittel und Energie haben inzwischen ein neues Hoch erreicht. Und bislang spricht auch nichts dafür, dass sich dies in der Zukunft wieder ändern wird.
Insbesondere wer auf staatliche Leistungen angewiesen oder Geringverdiener ist, hat es besonders schwer, die alltäglichen Dinge des Lebens zu bezahlen. Ein Ranking zeigt jedoch, dass Deutschland damit nicht allein ist und es Länder gibt, in denen das Leben noch sehr viel mehr zu Buche schlägt als hierzulande.
Zählt zu den teuersten Ländern der Welt: Deutschland steht mit im Ranking
Regelmäßig gibt es ein Ranking der teuersten Länder und Städte der Welt. Vergeben werden die ersten dreißig Plätze. Bei manchen Ländern und Städten wundert man sich kaum, dass das Leben dort sehr teuer ist. Dazu zählen zum Beispiel auf Platz eins die Schweiz und auf Platz zwei Island. Die beiden Länder belegen regelmäßig die ersten Plätze. Danach folgen die Bahamas, Singapur und Hongkong, was ebenfalls niemanden überraschen dürfte.
Deutschland verfügt über ein gutes Gesundheits- und Bildungssystem sowie zahlreiche Sozialleistungen, um die Menschen finanziell aufzufangen, wenn sie es selbst nicht können. Auch darin sehen Experten einen Grund, wieso Deutschland auf Platz 22 der 30 teuersten Länder der Welt gelandet ist. Wer so viele Leistungen für die Bürger anbiete, müsse dies auch finanzieren, begründen Fachleute diese Entwicklung. Ob das die hier lebenden Bürger tatsächlich beruhigt, steht jedoch auf einem ganz anderen Blatt.
(Quellen: Numbeo)














