Die Polizei warnt aktuell in Karlsruhe: Vorsicht, vor dieser Masche!

Symbolbild

Karlsruhe-Insider: In letzter Zeit häufen sich im Stadt- und Landkreis Karlsruhe die Anzeigen von meist älteren Menschen, die von sogenannten „falschen Bankmitarbeitern“
kontaktiert wurden.

Dabei melden sich Betrüger telefonisch bei den Geschädigten und geben sich wahrheitswidrig als Mitarbeiter ihrer Bank aus.

Im weiteren Verlauf erfragen die Täter unter einem Vorwand etwa die Zugangsdaten für das Onlinebanking der Geschädigten mit dem Ziel, sodann widerrechtliche
Überweisungen vom Konto der Geschädigten zu tätigen.

In anderen Fällen behaupten die Täter, dass mit dem Konto der Angerufenen etwas nicht stimmen würde – etwa, dass zu Unrecht eine Abbuchung erfolgt sei – und man aus diesem Grund die Bankkarte einschließlich der zugehörigen PIN der Angerufenen benötige und einen angeblichen Bankmitarbeiter zur Abholung vorbeischicken werde. Ziel der Täter ist es, sodann an Geldautomaten widerrechtliche Abbuchungen vom Konto der Geschädigten durchzuführen.

Der Kriminalpolizei Karlsruhe gelang es nach umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen, einen mutmaßlichen Abholer von Bankkarten zu identifizieren und am Donnerstag vorläufig festzunehmen. Der 32-jährige kosovarische Staatsangehörige steht im Verdacht, in insgesamt sechs Fällen als vermeintlicher Bankmitarbeiter bei den Geschädigten Bankkarten abgeholt und in der Folge an Geldautomaten mehr als 20.000 Euro abgehoben zu haben. Der Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

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