Dieser Spieler ist ganz besonders stolz auf den Karlsruher SC!

ARCHIV - Foto: Uli Deck/dpa

Karlsruhe (dpa/lsw) – Über die vergangenen vier Wochen mit dem Karlsruher SC spricht Marvin Wanitzek besonders gern.

Drei Treffer erzielte der 27-Jährige, der Mittelfeldspieler arbeitete sich mit den Badenern vom letzten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga bis hoch auf Rang neun.


«Ich glaube, das ist kein Zufall. Bei uns hat davor einfach der Ertrag gefehlt für den Aufwand, den wir betrieben haben», sagt der gebürtige Bruchsaler. An der Qualität des Teams hat Wanitzek nie gezweifelt.

Der ehemalige Spieler des VfB Stuttgart ist so etwas wie die Konstante im Aufgebot des KSC. In den vergangenen drei Jahren hat er abgesehen von zwei Gelbsperren – keine Liga-Partie verpasst, wie er sagt. Dass er nach einem in der Länderspielpause Anfang Oktober
erlittenen Bänderriss in den folgenden zwei Spielen nur eingewechselt wurde, wurmte ihn daher besonders. «Natürlich hat mir das nicht geschmeckt. Ich bin kein Stürmer von der Bank. Aber ich musste das akzeptieren», sagte er. Und er zeigte die gewünschte Reaktion: Wenige Minuten nach seiner Einwechslung Ende Oktober in Nürnberg (1:1) sicherte er dem KSC per Kopf den wichtigen Punkt.

Lesen Sie auch
Baden-Württemberg: Zoll macht unfassbaren Fund in Hose bei Rentnerin!

Das Tor markierte gewissermaßen den Startpunkt seines Aufschwungs. Zwar verloren die Karlsruher anschließend noch einmal mit 3:4 in Darmstadt, aber wieder gelang Wanitzek ein Treffer. Anschließend folgten zwei Siege – und erneut traf Wanitzek. Als einen Grund für
seine ansteigende Form nennt er das Trainerteam um Chefcoach Christian Eichner.

«Ich finde es top, dass das Trainerteam direkt versucht hat, das reinzubringen. Einfach zu versuchen, mehr Fußball zu spielen. Denn ich bin Fußballer. Ich brauche Bälle am Fuß, genau wie unsere anderen Mittelfeldspieler auch», sagt Wanitzek, der in der vergangenen Saison neben fünf Toren auch zwölf Vorlagen beigesteuert hatte. «Er hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren zu einem unverzichtbaren Spieler für uns entwickelt», lobte KSC-Sportchef Oliver Kreuzer Anfang des Jahres.

Lesen Sie auch
Karlsruhe strebt CO2-freie Energieabdeckung bis 2035 an!

Nun kommt Bundesliga-Absteiger SC Paderborn in den Wildpark. «Das wird ein hartes Stück Arbeit, aber wir haben in den letzten drei Spielen neun Tore geschossen und zwei Auswärtsspiele gewonnen. Da gehen wir mit breiter Brust ins Spiel», sagt Wanitzek. Es fühle sich einfach gut an, mal wieder zwei Spiele in Folge gewonnen zu haben.
«Daran wollen wir anknüpfen, damit auch mal das dritte und das vierte Spiel dazukommt».