Dringender Aufruf an Bürger: Gefährliches Insekt breitet sich aus

Eine Hand hält eine Lupe, auf der deutlich eine Tigermücke mit ihren langen Beinen und getigertem Körper zu erkennen ist. Darunter befindet sich ein Arm, auf dem ein Bereich deutlich gerötet ist.
Symbolbild © istockphoto/MarioGuti

Derzeit erfolgt in einem Bundesland wieder ein dringender Aufruf an die Bürger, denn ein gefährliches Insekt breitet sich in Deutschland aus. Es kann ernsthafte Folgen für Mensch und Tier sowie das Ökosystem haben.

Mit der warmen Jahreszeit breitet sich auch ein gefährliches Insekt wieder in Deutschland aus. Das Tier ist aufgrund der gesundheitlichen Folgen bei einer schmerzhaften Begegnung sehr gefürchtet.

Sommerzeit ist Mückenzeit – Bürger treffen Vorkehrungen

Die ersten warmen Sonnenstrahlen und die sommerlichen Temperaturen hatten wir bereits. Und mit ihnen lauert auch die nächste Plage auf uns: die Saison der Stechmücken hat begonnen. Überall juckt und brennt es, denn die Insekten stechen wieder fleißig zu. Deshalb geben Experten schon vor der Saison Tipps, wie man die Zahl der stechenden Plagegeister in Schach halten kann. So soll man beispielsweise keine stehenden Gewässer im Garten lassen. Dazu zählt zum Beispiel die Regentonne oder sonstige Behältnisse, in denen sich das Regenwasser offen sammeln kann. Hier legen die Mücken nämlich besonders gerne ihre Eier ab.

Lesen Sie auch
Nach 100 Jahren: Traditionsbetrieb vor Aus in deutscher Großstadt

Gefährliches Insekt breitet sich aus: „Aggressiver als man es kennt“

Doch im Gegensatz zu diesem gefährlichen Insekt ist die heimische Stechmücke fast schon harmlos. Denn weitaus aggressiver und gefährlicher ist die Asiatische Tigermücke. Man erkennt sie an den auffälligen Streifen. Zudem ist sie kleiner als die heimischen Arten. Ihre Eier sind deutlich widerstandsfähiger und überleben sogar einen Winter in Deutschland. Sie legt ihre Eier in die kleinste Wasseransammlung ab. Deshalb sollte man diese vermeiden und draußen stehende Gefäße entweder mit heißem Wasser ausspülen oder zusätzlich mit einer Bürste reinigen, um mögliche Eierablagerungen zu entfernen. Diese sind nur schwer zu erkennen.

Bürger fürchten sie besonders, da die Asiatische Tigermücke gefährliche Krankheiten wie das Dengue-, Zika- und Chikungunya-Virus übertragen kann. Zwar gab es in Deutschland noch keinen dokumentierten Fall einer lebenden Tigermücke. Doch Experten warnen die Menschen eindringlich, denn der Klimawandel und das Reisen der Menschen machen dies nur zu einer Frage der Zeit.

(Quellen: ZALF, NABU, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)