Durchgesickert: Geld-Erhöhung für Millionen Bürger wird geplant

Eine weibliche Hand hält mehrere 100-Euro-Scheine. Sie blättert durch die Banknoten und zählt sie. Die Scheine leuchten grün und es sind sowohl alte als auch neue Geldscheine dabei. Das Bild symbolisiert einen Auszahlungstermin für Millionen Bürger.
Symbolbild © istockphoto/yul38885

Derzeit wird eine Geld-Erhöhung für Millionen Bürger geplant. Gerade diese Gruppe von Menschen hat finanzielle Unterstützung besonders nötig. Wie hoch die Beträge ausfallen sollen, steht jedoch noch nicht fest.

Für Millionen Bürger steht die nächste Geld-Erhöhung an. Die Betroffenen empfinden diese auch als absolut notwendig. Denn die Kosten steigen weiterhin und bringen viele an ihre Grenzen.

Millionen Menschen sind darauf angewiesen: Geld soll Betroffene entlasten

Derzeit gibt es in Deutschland ca. 5,7 Millionen Pflegebedürftige. Entgegen der Annahme, dass die meisten davon im Pflegeheim betreut werden, pflegen zu 86 Prozent Angehörige die 4,4 Millionen Menschen. 1,1 Millionen davon nehmen zusätzliche ambulante Unterstützung in Anspruch. Jeder Pflegebedürftige der Pflegestufen 2 bis 5 hat Anspruch auf Pflegegeld, das je nach Stufe unterschiedlich hoch ausfällt. Eine Erleichterung für die Betroffenen: Das Pflegegeld ist steuerfrei und darf auf keine andere Sozialleistung angerechnet werden. Zudem muss man über die Ausgaben keine Rechenschaft ablegen.

Geld-Erhöhung für Millionen Bürger: So soll die Erhöhung aussehen

Wer Pflegestufe 2 hat, bekam 2025 347 Euro monatlich. Dieser Betrag gilt auch für dieses Jahr. Bei Pflegegrad 3 gibt es schon 599 Euro, bei Pflegegrad 4 800 Euro. 990 Euro erhalten Pflegebedürftige bei Pflegegrad 5. Anfang letzten Jahres stieg das Pflegegeld um 4,5 Prozent an. Da die Kosten im letzten Jahr teurer wurden, in diesem Jahr weiterhin ansteigen und auch 2027 wohl noch kein Ende in Sicht ist, fragen sich viele Betroffene, wann es die nächste Erhöhung beim Pflegegeld geben wird.

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Der Gesetzgeber hat vorgeschrieben, dass es in diesem und im nächsten Jahr keine Erhöhung geben wird. Die nächste erfolgt erst 2028. Der Prozentsatz der Erhöhung richtet sich nach dem Anstieg der Kerninflationsrate der letzten drei Kalenderjahre, also 2025, 2026 und 2027. Diese darf jedoch nicht höher sein als die Lohnentwicklung in diesen Jahren. Auch das schreibt der Gesetzgeber vor. Deshalb kann bislang noch niemand sagen, um welchen Prozentsatz das Pflegegeld steigen wird. Wer eine Pflegestufe hat, kann jedoch auch noch andere staatliche Hilfen in Anspruch nehmen. Besonders bedacht werden diejenigen mit Pflegestufe 4 oder 5 sowie einem Schwersbehindertengrad, für den ebenfalls Zuschüsse beantragt werden können.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesgesundheitsministerium, Statistisches Bundesamt)