
Es klingt unglaublich, ist aber aber wahr! In der Nacht zum Mittwoch haben Einbrecher eine Grundschule geplündert, weshalb 500 Kinder ohne Unterricht wieder nach Hause geschickt wurden. Dies war jedoch nicht der erste Versuch.
Nicht der erste Versuch, dieses Mal jedoch erfolgreich: Einbrecher haben eine Grundschule geplündert und so dafür gesorgt, dass 500 Kinder ohne Unterricht wieder nach Hause geschickt wurden. Die Eltern und Bewohner der Stadt zeigen sich zunehmend besorgt.
Immer wieder Ziel von Einbrechern: Kriminelle wittern Beute in Schulen
Einbrecher haben in der jüngeren Vergangenheit vermehrt Hamburger Schulen ins Visier genommen. Besonders seit Beginn des Jahres 2026 registrieren die Behörden eine auffällige Einbruchserie an Hamburger Schulen, die mit massiver Zerstörungswut und Vandalismus einhergeht. Allein im bisherigen Verlauf des Jahres wurden der Hamburger Finanzbehörde mehr als 40 Einbruchsversuche und vollendete Einbrüche an öffentlichen Schulen gemeldet. Neben Altona waren zuletzt insbesondere Schulen in den Stadtteilen Lokstedt und Bergedorf massiv von den Vorfällen betroffen.
Durch die fortschreitende Digitalisierung lagern in den Schulen viele leicht zu transportierende, teure Geräte. Die Diebe haben es gezielt auf Laptops, Tablets und Beamer abgesehen. Neben dem Diebstahl hinterlassen die Täter oft schwere Schäden. Es kam in der Vergangenheit zu mutwillig herbeigeführten Wasserschäden, demolierten Türen sowie Fenstern und in einem Fall sogar zu Brandstiftung. Laut Hamburger Senat belaufen sich die jährlichen Kosten für die Beseitigung dieser Schäden auf rund 2,5 Millionen Euro.
Einbrecher plündern Grundschule: 500 Kinder gehen wieder nach Hause
In der Nacht zum 2. September gab es einen schweren Einbruch in die Theodor-Haubach-Schule in Hamburg-Altona. Die Täter verwüsteten zahlreiche Klassenräume, stahlen Elektronik sowie Bargeld. Allein in einer Klassenkasse sollen sich 800 Euro befunden haben, die die Täter mitgehen ließen. Der Unterricht für rund 500 Kinder musste aus diesem Grund am Mittwoch abgesagt werden. Zwar gab es eine Notbetreuung, normaler Unterricht fand jedoch nicht statt. Heute sollen dagegen alle Kinder wieder zur Schule gehen.
Aufgrund der zugespitzten Lage hat der Senat im August die Sicherheitsvorkehrungen an besonders gefährdeten Schulen drastisch verschärft. Gefährdete Standorte werden verstärkt durch private Wachdienste bestreift und mit moderneren Einbruchmeldeanlagen ausgestattet. Zudem zeigt die Polizei vermehrt zivile Präsenz. Da die Täter meist abends, nachts oder am Wochenende zuschlagen, bitten die Behörden gezielt Anwohner und Nachbarn um erhöhte Aufmerksamkeit. Wer außerhalb der Schulzeiten verdächtige Personen auf dem Schulgelände bemerkt, soll direkt den Polizeinotruf wählen.
(Quellen: Polizei Hamburg)














