
Wer einfach nur Pflanzen pflücken möchte und sich nichts Böses dabei denkt, sollte jetzt jedoch aufpassen. Denn unter bestimmten Umständen könnten sogar 50.000 Euro fällig werden.
Sie sehen verlockend aus und warten am Wegesrand. Wer bestimmte Pflanzenarten pflückt, begeht jedoch einen großen Fehler. Es gelten offizielle Verbote.
Vorsicht: Pflanzen zu pflücken kann richtig teuer werden
Ob zum Valentinstag, Geburtstag oder Muttertag: Blumen werden vor allem zu besonderen Anlässen verschenkt. Wer sich selbst eine kleine Freude bereiten möchte, geht allerdings nicht immer direkt zum Händler. Oft genügt es, sich während des Spaziergangs in der Natur einen kleinen Strauß zusammenzustellen. Was zunächst nach einer harmlosen Tätigkeit klingt, könnte allerdings zum echten Problem werden. Denn nicht alle Blumen, die in der Natur wachsen, darf man in Deutschland pflücken.
Bei bestimmten Pflanzenarten, die im Bundesnaturschutzgesetz oder in der Bundesartenschutzverordnung stehen, ist äußerste Vorsicht geboten. Das unerlaubte Pflücken kann richtig teuer werden. In besonders schlimmen Fällen müssen Betroffene mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro rechnen. Auch in Naturschutzgebieten sollte man sich nicht von der Schönheit einiger Pflanzenarten verführen lassen und in Versuchung kommen, sie zu pflücken. Obwohl es dort Exemplare gibt, die nicht offiziell zu den geschützten Arten zählen, kann eine Geldstrafe fällig werden.
Finger weg: Diese Pflanzen sollte man aus der Natur lieber nicht entnehmen
Wer wild wachsende Blumen pflücken will, informiert sich am besten, ob es sich dabei um eine geschützte Pflanzenart handelt. In NRW zählen unter anderem Narzissen und Schlüsselblumen dazu. Auch bei Arnika und Tulpen ist zudem Vorsicht geboten. Ansonsten gilt, dass das Sammeln von Beeren, Pilzen und Kräutern in kleinen Mengen grundsätzlich erlaubt ist. Wer nur einen kleinen Blumenstrauß pflücken möchte, achtet auf die sogenannte Handstraußregel: Wilde Blumen, die nicht zu den geschützten Arten zählen, dürfen der Natur entnommen werden, wenn sie in eine Hand passen. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich zudem, lieber zum Blumenhändler zu gehen.














