
Mit dem 5. Dezember verschwand auch die nächste Hürde: Deutschland startet nun die Musterungspflicht für die Bundeswehr. Das erwartet die jungen Männer jetzt hierzulande mit der Einführung.
So wie bislang funktioniert es leider nicht, sodass Deutschland nun wieder mit der Musterungspflicht für die Bundeswehr startet. Mit der Einführung erwartet die jungen Männer bald wieder einiges, das sie beachten müssen.
Seit 2011: Wehrpflicht wurde abgeschafft – und bringt Deutschland in Bedrängnis
Vor über 14 Jahren hat Deutschland die Wehrpflicht abgeschafft und damit ein Problem bekommen, das sich jetzt erst zeigt. Denn dem Land fehlen Zehntausende von Soldaten. Bislang hatte man gehofft, dass man diesem Problem mit der Freiwilligkeit begegnen könnte. Zudem hatte die Bundesregierung in diesem Jahr die Vergütungen hochgesetzt, um einen finanziellen Anreiz zu schaffen. Doch dies hat bislang wohl nicht so gut funktioniert, dass man die fehlenden Soldaten auf die Zeit gerechnet zusammenbekommen könnte. Deswegen hat die Bundesregierung für das neue Jahr wieder eine Pflicht eingeführt.
Deutschland startet Musterungspflicht: Das kommt nun auf junge Männer zu
Mit dem neuen Jahr kommt auf alle diejenigen jungen Männer zu, die in diesem Jahr 18 werden, also alle 2008 Geborenen. Sie müssen sich der Musterung unterziehen und bekommen im ersten Schritt einen Fragebogen, den sie wahrheitsgemäß beantworten müssen. Dazu zählen neben Fragen zu Alter und Name auch andere Daten wie Staatsangehörigkeit, Familienstand, Körpergröße und Gewicht.
Außerdem werden andere sensiblere Daten abgefragt, wie das Interesse am Wehrdienst, sowie die körperliche Fitness und sportliche Aktivitäten. Auch eine vorhandene Schwerbehinderung oder Gleichstellung sowie Qualifikationen wie Fremdsprachen oder Programmierkenntnisse sind wichtig. Damit will man schon einmal im Vorfeld abfragen, inwieweit sich ein junger Mann für den Wehrdienst eignet und wie man ihn am besten einsetzen kann. Nach einiger Zeit können die Daten noch einmal abgefragt werden, um auf einem möglichst aktuellen Stand zu sein. Während die Musterung für die Männer verpflichtend ist, bleibt sie für die Frauen freiwillig.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Bundesministerium der Verteidigung)














